Braunschweig - Der Auftakt in die Rückrunde ist für den 1. FC Magdeburg gelungen! Mit 3:0 (1:0) entschieden die Blau-Weißen das Kellerduell gegen Eintracht Braunschweig für sich. Das Erfolgsduo bestehend aus Baris Atik und Mateusz Zukowski sichert dem FCM die nächsten drei Punkte.
In der 40. Minute war der Bann gelöst: Atik versuchte es an der Strafraumgrenze mit einem Distanzschuss, den BTSV-Keeper Ron-Thorben Hoffmann nur nach vorne abprallen lassen konnte, wo Zukowski aus vier Metern einschob.
Vorangegangen war eine erste Hälfte, die zunächst sehr abwartend begann. Zwar hatte der FCM mehr vom Spiel, es fehlte dennoch die Genauigkeit in den Abschlüssen. Die Eintracht wiederum ließ sämtliche Strafraumszenen vermissen.
Dabei hatten die Löwen Glück, dass sie nicht früh schon in Rückstand gerieten. Nach nur 40 Sekunden tauchte Zukowski nach einem Zauberball von Atik alleine vor Hoffmann auf, konnte den Ball aber nicht im Kasten unterbringen. Es wäre ohnehin die Frage gewesen, ob der Ball vorher beim Dribbling von Laurin Ulrich im Aus war.
Braunschweigs erstes und einziges Highlight der ersten Hälfte blieb ein Kopfball von Erencan Yardımcı (30. Minute), der das Außennetz erreichte.
1. FC Magdeburg: Dominanz pur in Hälfte zwei
In den zweiten 45 Minuten spielte sich der FCM dann in einen Rausch, ließ den Löwen keinen Platz und dominierte das Spielgeschehen nach Belieben. Abschlüsse von Noah Pesch (46. Minute), Phillipp Hercher (57. Minute) und Zukowski (73. Minute) sorgten zunächst aber nicht für die doppelte Führung.
Doch dann sorgte Atik in der 79. Minute für die Entscheidung. Nachdem er links schön von Rayan Ghrieb bedient wurde, schüttelte er sich seinen Gegenspieler mit einem Haken nach innen vom Leib und schlenzte den Ball technisch fein ins lange Eck.
In der 90. Minute durfte sich dann Joker Maximilian Breunig ebenfalls zum Torschützen küren. Es war der krönende Abschluss einer sehr dominanten Partie, in der Braunschweig es nicht schaffte, an der Leistung der letzten Spiele anzuknüpfen.
Die Elbstädter ziehen mit diesen drei Punkte an Braunschweig vorbei und schaffen einen vorerst sicheren Abstand zwischen sich und die Abstiegsplätze.
Statistik zum Zweitliga-Spiel zwischen Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Magdeburg
2. Bundesliga, 18. Spieltag
Eintracht Braunschweig - 1. FC Magdeburg 0:3 (0:1)
Eintracht Braunschweig: R.-T. Hoffmann - Ehlers, Nkoa, Köhler - Gómez, Marie (65. Bakhat), Flick (46. Frenkert), Bell Bell (82. Di Michele Sanchez) - Heußer (90.+3 Raebiger), Alidou (46. S. Sané) - Yardimci
1. FC Magdeburg: Reimann - Hercher, Mathisen, To. Müller, Nollenberger - Ulrich (78. Stalmach), Gnaka (89. Hugonet), F. Michel - Pesch (67. Ghrieb), Zukowski (90. M. Breunig), Atik (90. Millgramm)
Schiedsrichter: Patrick Alt (Heusweiler)
Zuschauer: 22.436
Tore: 0:1 Zukowski (41.), 0:2 Atik (79.), 0:3 M. Breunig (90.)
Gelbe Karten: Alidou (4), Marie (4), Ehlers (1) / Hercher (4), Ulrich (3), F. Michel (4)
Tabelle 2. Bundesliga
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Schalke 04 | 17 | 22:10 | 37 | |
| 2 |
|
SV 07 Elversberg | 17 | 31:15 | 34 | |
| 3 |
|
SV Darmstadt 98 | 17 | 29:17 | 33 | |
| 4 |
|
SC Paderborn 07 | 17 | 28:18 | 33 | |
| 5 |
|
Hannover 96 | 17 | 30:22 | 29 | |
| 6 |
|
Hertha BSC | 17 | 21:16 | 28 | |
| 7 |
|
1. FC Kaiserslautern | 17 | 29:21 | 27 | |
| 8 |
|
1. FC Nürnberg | 17 | 19:23 | 22 | |
| 9 |
|
Karlsruher SC | 17 | 25:33 | 22 | |
| 10 |
|
VfL Bochum 1848 | 17 | 23:22 | 21 | |
| 11 |
|
Holstein Kiel | 17 | 20:22 | 20 | |
| 12 |
|
SC Preußen Münster | 17 | 22:26 | 20 | |
| 13 |
|
1. FC Magdeburg | 18 | 24:29 | 20 | |
| 14 |
|
Fortuna Düsseldorf | 18 | 16:27 | 20 | |
| 15 |
|
Eintracht Braunschweig | 18 | 20:32 | 20 | |
| 16 |
|
Arminia Bielefeld | 18 | 27:25 | 19 | |
| 17 |
|
SpVgg Greuther Fürth | 17 | 26:44 | 15 | |
| 18 |
|
SG Dynamo Dresden | 17 | 24:34 | 13 | |
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Letzteres gilt auch für Rang 2. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Rang der Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in Deutschlands höchster Fußball-Spielklasse.