"Uns steht eine heikle Aufgabe bevor": FCM-Coach mit Respekt vor Braunschweig
Magdeburg - Nur noch wenige Tage verbleiben, bevor der 1. FC Magdeburg den Rückrundenauftakt gegen die Eintracht aus Braunschweig einläuten wird. Petrik Sander (68) erklärt auf der Pressekonferenz, worum es gehen wird.
"Uns steht eine heikle Aufgabe bevor", so der FCM-Coach vor diesem Abstiegsduell auf der Pressekonferenz. Und diese Einstellung hat Sander aus gutem Grund: In der Formtabelle stehen der 1. FC Magdeburg und Eintracht Braunschweig auf Platz drei und vier, der Respekt vor der kommenden Partie ist berechtigt.
Aber, dem Trainer ist auch klar: "Wir haben schon noch etwas gutzumachen." Denn nicht nur das Heimspiel in der Hinrunde gegen den BTSV verloren die Magdeburger. Anfang Oktober musste sich der FCM in einem Testspiel mit 0:6 den Löwen geschlagen geben.
Petrik Sander betont, wie gut das Umschaltspiel der Braunschweiger ist, sagt aber gleichzeitig, dass die Magdeburger mit derselben Art in dieses Duell gehen werden, wie vor dem Jahreswechsel: "Wir werden unseren Spielstil nicht verändern."
Beide Teams kommen mit Schwung aus der Hinrunde. Während der FCM das letzte Spiel mit 3:2 gegen Kaiserslautern gewinnen konnte, holte Braunschweig zu Hause gegen Schalke ebenfalls drei Punkte.
Dass die ursprüngliche 3:0-Führung gegen die Roten Teufel fast noch aus der Hand gegeben wurde, spielt keine Rolle mehr: "Das haben wir in 2025 gelassen, die drei Punkte wiegen mehr", so der 68-Jährige auf der Pressekonferenz.
Wie sieht die Startelf des 1. FC Magdeburg aus?
Eine Personalie ist für die kommende Partie besonders interessant: Albert Millgramm (21). Der 21-Jährige hat sich im Trainingslager ins Zentrum der Aufmerksamkeit gespielt und ist mittlerweile eine ernsthafte Option für die Startelf. Ob er tatsächlich beginnen wird, ist fraglich: "Auch das ist logischerweise offen", so Sander.
Insgesamt scheint die Startelf zwei Tage vor Anpfiff alles andere als festzustehen. Mit Daniel Heber (31) und Jean Hugonet (26) stehen auch zwei weitere Leistungsträger wieder zur Verfügung, ob es aber für die beiden schon zu 90 Minuten reicht, ist unklar: "Es kann sich immer etwas verändern", so Sander.
Mit einem Auswärtsdreier könnte der 1. FC Magdeburg sogar an Eintracht Braunschweig vorbeiziehen und gleichzeitig eine Lücke zwischen sich und die bedrohlichen Abstiegsplätze reißen.
Titelfoto: Andreas Gora/dpa

