"Es wird eine heiße Kiste": FCM-Coach blickt auf schwieriges Duell mit Bochum
Magdeburg - Nach einer zweiwöchigen Spielpause geht es am kommenden Samstag (13 Uhr) für den 1. FC Magdeburg weiter. Am Wochenende empfangen die Elbestädter den VfL Bochum. FCM-Coach Petrik Sander (65) erklärt auf der Pressekonferenz, wie er die vergangenen Tage wahrgenommen hat und was für ein Spiel er erwartet.
Mit 33 Zählern steht der VfL Bochum aktuell auf Tabellenplatz zehn und damit nur sechs Punkte vor den Magdeburgern. Mit einem Sieg des FCM würde die Mannschaft aus dem Ruhrpott wieder vollends im Abstiegskampf angekommen sein. FCM-Coach Petrik Sander weiß allerdings um die Qualität des VfL:
"Wir müssen von Beginn an hellwach sein. Wir treffen auf eine Mannschaft, die einen guten Mix aus allem hat: viel Topspeed, viel Körperlichkeit, viel Standardstärke, überragende Umschaltmomente. Es wird eine heiße Kiste werden, ich stelle mich auf Abnutzungskampf ein", schaut Sander auf den kommenden Gegner.
Der Coach weiß um die Bedeutung der vorigen Spiele, doch ein Thema sorgt für Unbehagen: "Viele Mannschaften wären froh, wenn sie noch vier Heim- und drei Auswärtsspiele hätten, bei uns bin ich mir da nicht so sicher."
Die Heimstatistik der Blau-Weißen spricht Bände. Mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und ganzen neun Niederlagen steht der FCM in der Heimtabelle abgeschlagen auf dem letzten Platz. Sander hat ein klares Ziel: "Wir wollen einfach diesen Bock umstoßen und da wird es ganz wichtig, in den letzten Spielen hier zu Hause Punkte einzufahren."
Länderspielpause hat dem FCM gutgetan
Nach dem Sieg gegen Münster in einem Spiel, das von einer hohen Intensität geprägt war, kam diese Länderspielpause gerade zum richtigen Zeitpunkt, meint Sander: "Das Spiel hat viel Kraft gekostet. Da hat man auch gemerkt, dass der ein oder andere an seine Grenzen gestoßen ist. Deswegen war die Woche jetzt auch so wichtig."
Es soll eine intensive Trainingswoche gewesen sein, die die Magdeburger gut genutzt hätten: "Es waren nicht allzu viele unterwegs, das war gut für uns. Wir haben bewusst auch noch mal an Grundlagen gearbeitet und auf ein Testspiel verzichtet, um dann mit neuem Schwung zu starten."
Wie Sander schon des Öfteren betonte, sei die Mischung zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit ein wichtiger Bestandteil des Trainings.
Auch für den mentalen Aspekt war die zweiwöchige Pause gut: "Die Jungs haben auch mal versucht, den Kopf freizubekommen, um Freunde und Familie zu treffen."
Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

