FCM-Coach Petrik Sander lobt "individuelle Qualität" des KSC

Magdeburg - Im Rahmen der Pressekonferenz blickt FCM-Trainer Petrik Sander (65) auf die kommenden Gegner aus Karlsruhe und hebt dabei besonders einen Spieler hervor. Gleichzeitig erwartet er von seiner Mannschaft vollste Konzentration.

Auch im Hinspiel konnte Marvin Wanitzek (32, l.) mit einer Vorlage zum 1:0-Sieg für den KSC helfen.  © Uli Deck/dpa

"Also wer jetzt am Sonntag nicht wach ist, der sollte sich wirklich einen anderen Job suchen. Das ist so die Basis für das Spiel", beschreibt der Coach die benötigte Mentalität vor diesem so wichtigen Heimspiel gegen den KSC.

Mit einem Sieg könnten die Blau-Weißen auf Platz zwölf klettern, bei einer Niederlage droht die rote Laterne. Dabei sind beide Szenarien von den restlichen Spielen abhängig. "Wir wollen dieses Heimspiel unbedingt gewinnen", so Sander.

Der 65-Jährige erwartet ein schwieriges Spiel, auch, weil Karlsruhe mit dem Sieg gegen Kiel am letzten Wochenende eine Befreiung gelang: "Der KSC wird gestärkt bei uns auftreten. Da müssen wir uns schon darauf gefasst machen, dass da eine individuelle Qualität auf dem Platz ist und da muss ich keinem erzählen, welchen Spieler ich meine."

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Die Rede ist offensichtlich von Spielmacher Marvin Wanitzek (32).

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Marvin Wanitzek ist die personifizierte Lebensversicherung des KSC

Der Kapitän der kommenden Gäste hat bislang jede einzelne Minute in dieser Saison gespielt und ist damit der einzige Feldspieler der 2. Liga, der auf diese Arbeitsrate kommt.

Mit zehn Toren und fünf Vorlagen ist er Top-Scorer der Badener und hat eine Tor-Beteiligung von gut 44 Prozent. Mit diesen Werten unterstreicht der 32-Jährige seine enorme Bedeutung und Gefahr, die auch Petrik Sander hervorhebt.

Gründe zu Vorfreude darf es bei denjenigen, die es mit dem FCM halten, durchaus geben: Zum einen machten die Elbestädter gegen Schalke 04 grundsätzlich kein schlechtes Spiel, zum anderen konnte der KSC bislang noch nie in Magdeburg gewinnen.

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