"Hätte noch höher ausfallen können": FCM-Akteure nach Pleite auf Schalke bedient

Gelsenkirchen - Nach der bitteren 3:5-Niederlage gegen Tabellenführer Schalke 04 versuchten die Akteure des 1. FC Magdeburg, den Spielverlauf und die Gründe für die Pleite in Worte zu fassen.

Zwei Stürmer unter sich: Edin Džeko (l39, l.) und Mateusz Zukowski (24) konnten in diesem Topspiel beide treffen.
Zwei Stürmer unter sich: Edin Džeko (l39, l.) und Mateusz Zukowski (24) konnten in diesem Topspiel beide treffen.  © Bernd Thissen/dpa

"Mit fünf [Gegentreffern] können wir noch zufrieden sein, es hätten auch sieben oder acht sein können", blickte FCM-Verteidiger Jean Hugonet (26) auf die Partie. Dabei sah er die gesamte Verteidigung in der Verantwortung: "Wir haben unseren Job hinten nicht gemacht und kriegen dann auf die Fresse."

Auch wenn die Gastgeber aus Gelsenkirchen durchaus individuelle Stärken vorzuweisen haben, war das für Hugonet kein spielentscheidender Faktor: "Sie haben Qualität, aber Schalke war für mich auch keine Wow-Mannschaft. Aber wenn du fünf Tore bekommst, ist es einfach viel zu viel."

Sein Coach Petrik Sander (65) hatte eine ganz ähnliche Meinung: "Wir haben zu viele Fehler gemacht, die letztendlich dazu geführt haben, dass wir hier nichts mit nach Hause nehmen", sagte der 65-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

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Für Sander war klar, dass sich im nächsten Spiel gegen den Karlsruher SC etwas ändern muss: "Ein Anfang wäre, wenn jeder seine Hausaufgaben macht."

"Es ist unwichtig": Mateusz Zukowski über eigene Leistung

Die individuellen Fehler sind für die FCM-Akteure Hauptgrund für die Niederlage.
Die individuellen Fehler sind für die FCM-Akteure Hauptgrund für die Niederlage.  © Bernd Thissen/dpa

Trotz einer Vorlage und zwei eigener Treffer war Mateusz Zukowski (24) nach dem Spiel überhaupt nicht zum Lachen zumute.

Auf Nachfrage, ob er mit seiner eigenen Leistung zufrieden sei, antwortete der Pole: "Es spielt keine Rolle, wenn wir verlieren und keine Punkte holen. Gewinnen ist viel wichtiger."

"Wir sind nicht glücklich mit dem Ergebnis, wir brauchen dringend Punkte." Auch der 24-Jährige sah die Ursache der Niederlage ähnlich wie seine Teamkollegen: "Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, das müssen wir verbessern."

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Am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) geht es für die Magdeburger zu Hause gegen den Karlsruher SC.

Die Konstellation in der 2. Liga ist im Tabellenkeller weiterhin eng, sodass drei Punkte den Sprung von den Abstiegsplätzen bedeuten könnten.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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