Konkurrenz punktet: FCM-Situation im Keller verschärft sich

Magdeburg - Trotz des Remis gegen den Aufstiegsaspiranten aus Darmstadt war dieser 26. Spieltag in der 2. Bundesliga für den 1. FC Magdeburg alles andere als ein Erfolg. Grund für diese Ansicht sind vor allem die Spiele und Ergebnisse der direkten Konkurrenz.

Im Hinspiel wurde mit dem 0:0-Unentschieden gegen Darmstadt die Trendwende eingeleitet. Das soll nun auch passieren.  © Swen Pförtner/dpa

"Gutes Heimspiel, scheiß Ergebnis", trifft es FCM-Akteur Philipp Hercher (29) nach dem Duell gegen die Lilien am Freitagabend auf den Punkt. Nach dem Wochenende wird den Elbestädtern klar sein, dass dieser eine Punkt, auch aufgrund des Spielverlaufes, zu wenig ist.

Denn die direkte Konkurrenz hat im Abstiegskampf wichtig gepunktet. Dynamo Dresden setzt ein Ausrufezeichen und ist mit dem 6:0 zu Hause gegen Münster, sowie der aktuellen Form wohl der Favorit auf den Klassenerhalt. Auch Fürth (2:0 gegen Elversberg) und Braunschweig (1:0 gegen Düsseldorf) punkten dreifach, Bielefeld holt gegen Paderborn (2:2) in letzter Minute einen Zähler.

Klar ist aber auch, dass der FCM im Klassenerhalt nur auf sich selbst schauen möchte. Oft genug wird betont, dass der Sprung auf Platz 15 aus eigener Kraft möglich sei. Und so spielen die Blau-Weißen auch.

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"Jetzt zählt es, alle Spiele als Endspiele zu nehmen", schaut Hercher auf die kommenden Wochen. Gegen den SV Darmstadt wurde spielerisch und mit der Mentalität ein guter Grundstein gelegt.

Am nächsten Sonntag (13.30 Uhr/Sky) trifft die Mannschaft von Petrik Sander (65) im Abstiegskracher auf Preußen Münster. Hier muss der FCM drei Punkte mitnehmen.

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