Mitten im Abstiegskampf: Zuversicht trotz Niederlage beim 1. FC Magdeburg

Magdeburg - Nach der 1:2-Niederlage gegen Hannover 96 steht der 1. FC Magdeburg weiterhin nur einen Punkt vor einem direkten Abstiegsplatz, wobei die drei Teams unter ihnen noch zu spielen haben. Trainer und Spieler äußern sich zu der zweiten Heimpleite in Folge.

Für den FCM ist es bereits die siebte Heimniederlage im zehnten Heimspiel in der 2. Liga.
Für den FCM ist es bereits die siebte Heimniederlage im zehnten Heimspiel in der 2. Liga.  © Andreas Gora/dpa

"Es war eine schlechte erste Halbzeit, aber eine umso bessere zweite Hälfte", fasste FCM-Coach Petrik Sander (65) auf der Pressekonferenz das Spiel klipp und klar zusammen.

In der ersten Hälfte geht es vor allem um die Szene rund um den ersten Gegentreffer, bei welchem Tobias Müller (31) aufgrund von Behandlungen nicht auf dem Platz stand und Magdeburg in Unterzahl agierte. Und das nicht clever.

"Wir haben den Ball und spielen dann einen langen Ball auf den Kleinsten. Da müssen wir den Fehler nicht beim Schiedsrichter suchen, sondern bei uns", äußerte sich Petrik Sander selbstkritisch. Abwehrchef Marcus Mathisen (29) fand noch klarere Worte: "Ja, es ist einfach dumm von uns".

Schneller Beginn in Hälfte zwei reicht nicht: FCM verliert erneut zu Hause
1. FC Magdeburg Schneller Beginn in Hälfte zwei reicht nicht: FCM verliert erneut zu Hause

Doch wie Sander selbst schon sagte, kam der FCM motiviert aus der Pause und schaffte durch Baris Atik (31) den Ausgleich, welcher ihnen allerdings nur kurz Freude bereitet haben wird. Keine fünf Minuten später führte 96. "Dann ist es wieder so, dass wir zwei Minuten später ein Gegentor kassieren, was absolut vermeidbar ist", so Innenverteidiger Müller zum Rückstand.

Für den 1. FC Magdeburg ist es gegen Hannover nun die vierte Niederlage im vierten Heimspiel in der 2. Liga.

Zuversicht beim FCM?

Trotz der Niederlage blickt FCM-Coach Petrik Sander (65) mit Zufriedenheit auf die zweite Hälfte.
Trotz der Niederlage blickt FCM-Coach Petrik Sander (65) mit Zufriedenheit auf die zweite Hälfte.  © Andreas Gora/dpa

"Wir waren nah dran gegen eine Mannschaft, die ein anderes Selbstverständnis hat, gegen eine Mannschaft, die klare Aufstiegsambitionen hat", blickte Sander auf die zweite Hälfte zurück. Für ihn geben die zweiten 45 Minuten Grund zur Zuversicht: "Das war zum Ende hin ein Spiel auf Augenhöhe".

Mit dem kommenden Auswärtsspiel gegen Fürth trifft der FCM abermals auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. "Ich glaub, wenn du heute siehst, dann sind wir auf einem guten Weg. Fürth ist ein ganz wichtiges Spiel, das müssen wir gewinnen", zeigt sich Marcus Mathisen motiviert.

Das Hinspiel zwischen den beiden endete in der Avnet-Arena mit einem 9-Tore-Spektakel, welches der 1. FC Magdeburg mit 4:5 verlor.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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