Elb-Clásico: FCM-Coach über die Bedeutung dieses Derbys
Magdeburg - Am Samstagabend um 20.30 Uhr hat das Warten endlich ein Ende. Dann nämlich wird der antizipierte Elb-Clásico zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden angepfiffen. FCM-Coach Sander (65) verrät auf der PK, wie er dieses Spiel angeht
"Für mich ist es nach wie vor ein Spiel, wo es um drei Punkte geht, alles andere hindert mich nur", schaut Petrik Sander bei der Pressekonferenz gelassen auf die kommende Aufgabe. Wohl wissend, welche Wichtigkeit das Spiel hat: "Man lebt ja nicht auf einem anderen Planeten, man kriegt das ja mit, welche Bedeutung dieses Spiel hat".
Er und seine Magdeburger Jungs dürfen mit Selbstbewusstsein in das Ost-Derby gehen. Sie sind mit vier Siegen aus den letzten fünf Partien aktuell die formstärkste Mannschaft der 2. Liga und haben zuletzt gegen Braunschweig eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Winterpause gutgetan hat.
Auch deshalb sieht Petrik Sander sein Team in einer taktgebenden Rolle: "Wir spielen unseren Stil und der Gegner soll sich nach uns richten. Wir geben die Richtung vor". Nach den letzten Wochen zeigt sich, dass er mit dieser Herangehensweise recht hat.
In einer ausverkauften Avnet-Arena wird der FCM versuchen die nächsten drei wichtigen Punkte mitzunehmen. Eine einfache Aufgabe wird das nicht: Der letzte Heimsieg gegen Dynamo liegt bereits 19 Jahre zurück.
Wie hat sich der FCM auf Dynamo eingestellt?
Vier Winter-Neuzugänge standen bei Dynamo Dresden im letzten Spiel gegen Greuther Fürth in der Startelf, mit Innenverteidiger Thomas Keller (26) konnte einer von ihnen sogar treffen. "Sie sind ein Stück weit qualitativ besser geworden", ordnet der FCM-Coach die Transferphase der Sachsen ein.
"Sie haben nach justiert und unter Beweis gestellt, dass sie mit der Mannschaft aus der Hinrunde nicht zu vergleichen sind", so Sander auf der PK vor dem Spiel. Die Stärken und Schwächen von Dynamo sind im Trainerteam bekannt und, "dass man sich darauf einstellt und den ein oder anderen Ablauf in den Trainingsprozess mit einfließen lässt, ist eine Selbstverständlichkeit".
Mit einem Sieg würde der FCM gleich sieben Punkte zwischen sich und die direkten Abstiegsplätze bringen und damit sogar Anschluss an das untere Mittelfeld finden.
Titelfoto: Swen Pförtner/dpa
