Viele Optionen in Magdeburg: Wie geht es für die FCM-Profis weiter?

Magdeburg - Während die Weltmeisterschaft in vollem Gange ist, wird sich beim 1. FC Magdeburg weiter auf die kommende Saison vorbereitet. Mit mehreren starken Transfers wurden bereits die Weichen gelegt, trotzdem gibt es noch einige Fragezeichen.

Bei einigen FCM-Akteuren ist eine Verlängerung weiterhin nicht ausgeschlossen.  © Julius Frick/dpa

Mit der Vertragsverlängerung vom defensiven Mittelfeldakteur Falko Michel wurde eines dieser Fragezeichen gelöst. Der 25-Jährige bleibt trotz mehrerer Angebote auch in der kommenden Saison an der Elbe. Weiterhin fraglich ist unter anderem die Zukunft von Philipp Hercher (30), Silas Gnaka (27) und Marcus Mathisen (30).

Besonders Mathisen war in der letzten Saison einer der Inbegriffe der wiedergewonnen defensiven Stabilität. Ihn würden wohl viele FCM-Anhänger und Verantwortliche gerne auch im nächsten Jahr im blau-weißen Dress begrüßen.

Mathisen hatte erst jüngst in den dänischen Medien bestätigt, dass ihm ein Angebot der Blau-Weißen vorliege. Dass der Däne sich in Magdeburg wohlfühlt, ist ebenfalls kein Geheimnis.

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Der FCM wird sich um seine Dienste weiterhin bemühen, denn eines der großen Ziele der Elbestädter ist immer noch, mit einer so gut wie fertigen Mannschaft in das Training zu starten. Dazu gehört auch, bei fraglichen Personalien so schnell wie möglich zu einer Antwort zu kommen.

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Wichtige FCM-Personalie noch nicht geklärt

Die Zukunft von Laurin Ulrich (21, r.) ist weiterhin unklar.  © Philipp Szyza/dpa

Ein wichtiges Puzzleteil im System vom 1. FC Magdeburg fehlt allerdings noch: Laurin Ulrich (21). Wie die Bild berichtet, seien wohl unter anderem Bundesligist Augsburg und UD Levante interessiert. Ulrich überzeugte in der letzten Saison mit sehr starken Leistungen und war einer der maßgeblichen Gründe für den Klassenerhalt.

Nach dem letzten Saisonspiel machte FCM-Coach Petrik Sander keinen Hehl daraus, dass es von enormer Bedeutung wäre, Ulrich zu halten: "Wir sind in Gesprächen. Es wäre wirklich schön", sagte der Coach nach dem 0:1-Heimniederlage gegen Kaiserslautern.

Seine Wichtigkeit war vor allem dann zu merken, wenn er nicht auf dem Platz stand - so, wie es gegen Kaiserslautern der Fall war: "Es war heute brutal zu merken, dass er uns gefehlt hat", betonte Sander im Anschluss.

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Der 21-Jährige steht allerdings nur noch bis 2027 beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Eine Leihe würde also nur folgen, wenn das Arbeitspapier vorzeitig verlängert wird. Komplizierte Aussichten für alle Beteiligten, Sportdirektor Peer Jaekel (43) hat in dem bisherigen Transfersommer jedoch schon bewiesen, dass er damit umgehen kann.

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