"Wut und Enttäuschung": FCM-Akteure nach starker Leistung bedient

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Magdeburg - Trotz einer starken Leistung und drei eigenen Toren musste sich der 1. FC Magdeburg am Wochenende mit 3:4 dem SC Paderborn geschlagen geben. Die FCM-Akteure sind nach dem Spielverlauf bedient und versuchen, ihre Gefühle in Worte zu fassen.

Trotz seines Treffers ist Lubambo Musonda (31) nach dem Spiel sichtlich niedergeschlagen.
Trotz seines Treffers ist Lubambo Musonda (31) nach dem Spiel sichtlich niedergeschlagen.  © Swen Pförtner/dpa

"Heute herrschen bei mir Wut und Enttäuschung vor", sagte Ex-Paderborner Tobias Müller (31) im Anschluss an die Partie. Trotz dieser Gefühlslage weiß er auch, dass der FCM stolz auf die eigene Leistung sein kann: "Es war ein relativ gutes Auswärtsspiel von uns. Wir sind sehr gut in die Partie gekommen, waren in dieser Phase dann aber nicht konsequent genug. Jetzt gilt es, die Niederlage schnell zu verdauen."

Auch FCM-Coach Petrik Sander (65) schaute zwiegespalten auf die Partie. Zwar war seine Mannschaft in den Standardsituationen laut eigener Aussage "zu unaufmerksam", eine schlechte Leistung war es aber keinesfalls: "Jemand, der von außerhalb auf dieses Spiel guckt, würde nicht merken, dass hier eine Mannschaft unten drin ist und die andere um den Aufstieg spielt", so der Coach.

Gleichzeitig lobte der 65-Jährige sein Team für den Aufwand, der betrieben wurde, und möchte optimistisch bleiben: "Ich sehe es trotzdem positiv: Wenn man hier dreimal zurückkommt, dann stimmt die Moral und auch die Bereitschaft ist da. Am heutigen Tag war der Fußballgott aber auf einer anderen Seite."

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Neben dem Ergebnis ist zu merken, dass Sander ein weiteres Thema berechtigterweise stört: Es geht um die Situation in der 24. Minute, bei welcher der bereits gelbverwarnte Felix Götze (28) Mateusz Zukowski (24) im Strafraum zu Fall brachte. "Für mich ist das ein klarer Elfmeter und eine Rote Karte", so Sander.

FCM versucht, positiv zu bleiben

Laurin Ulrich (l., 21) und Tobias Müller (31) wollen sich auf die positiven Dinge der Partie fokussieren.
Laurin Ulrich (l., 21) und Tobias Müller (31) wollen sich auf die positiven Dinge der Partie fokussieren.  © Swen Pförtner/dpa

Torschütze Laurin Ulrich (21) findet ganz ähnliche Worte wie seine Teamkollegen: "Es tut unfassbar weh. Wir hatten zuletzt eine gute Phase mit und gegen den Ball. Wir haben die Dinger eigentlich gut weg verteidigt, aber das hat uns heute ein wenig gefehlt."

Doch auch die Stuttgarter Leihgabe versucht, die Enttäuschung ein wenig in den Hintergrund zu rücken und das Positive zu erkennen: "Den Glauben aus diesem Spiel müssen wir mitnehmen, wir sind immer zurückgekommen."

Torwart Dominik Reimann (28) ist sich sicher, dass der FCM aus der Partie die richtigen Lehren ziehen kann: "Wenn wir unser Tor besser verteidigen, so wie uns das die letzten Wochen gelungen ist, dann wird sich das auch für uns bezahlt machen."

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Am nächsten Wochenende geht es für die Elbestädter in der heimischen Avnet-Arena in einem, von Petrik Sander oft belächelten, "Sechs-Punkte-Spiel", gegen die Fortuna aus Düsseldorf.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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