Insolvenz beendet: Rot-Weiß Erfurt ist offiziell wieder frei

Erfurt - Der FC Rot-Weiß Erfurt hat das Insolvenzverfahren endgültig hinter sich.

Der FC Rot-Weiß Erfurt hat das Insolvenzverfahren überstanden. (Symbolfoto)
Der FC Rot-Weiß Erfurt hat das Insolvenzverfahren überstanden. (Symbolfoto)  © Jan Woitas/dpa

Wie das Amtsgericht Erfurt erklärte, wurde das Verfahren nach mehr als sieben Jahren aufgehoben und ist damit offiziell beendet.

Mit den Worten "Wir sind wieder frei!" verkündete der Fußball-Regionalligist die Nachricht seinen Fans in den sozialen Medien.

Laut Vereinsangaben ist damit eine lange und schwierige Zeit zu Ende gegangen. Für den Traditionsklub beginne nun ein neues Kapitel. "Die Vergangenheit hat uns zusammengeschweißt und stärker gemacht. Jetzt schauen wir gemeinsam nach vorn", teilte der ehemalige Drittliga-Dino mit.

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2018 musste der Verein Insolvenz anmelden und sich später vom Spielbetrieb aus der Regionalliga abmelden. Was folgte, war der zwischenzeitliche Abstieg in die Oberliga. Es drohte sogar die Löschung aus dem Vereinsregister, welche allerdings verhindert werden konnte.

Dank Investor und dem heutigen RWE-Boss Franz Gerber (72) konnte der Klub allerdings gerettet und zumindest wieder in die Regionalliga Nordost geführt werden. Mittelfristig streben die Thüringer die Rückkehr in die 3. Liga an. Trainiert wird die Profimannschaft seit 2021 vom ehemaligen Bundesliga-Profi Fabian Gerber (46) - dem Sohn von Franz Gerber.

Titelfoto: Montage: Jan Woitas/dpa

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