FC St. Pauli setzt sieben Spieler vor die Tür: So geht es für sie weiter

Hamburg - Wie sieht die Zukunft aus? Mit Ablauf der vergangenen Saison war für sieben Profis bei Fußball-Zweitligist FC St. Pauli Schluss.

Während Maximilian Dittgen (27, rechts) bereits einen neuen Verein gefunden ist, ist die Zukunft von Philipp Ziereis (29) noch ungeklärt.
Während Maximilian Dittgen (27, rechts) bereits einen neuen Verein gefunden ist, ist die Zukunft von Philipp Ziereis (29) noch ungeklärt.  © Fotomontage: Daniel Reinhardt/dpa, Thomas Frey/dpa

Die Kiezkicker ließen die Verträge mit Kapitän Philipp Ziereis (29), Christopher Buchtmann (30), James Lawrence (29), Rico Benatelli (30), Simon Makienok (31), Sebastian Ohlsson (29) und Maximilian Dittgen (27) auslaufen und verzichteten auf eine weitere Zusammenarbeit.

Doch wie geht es für die Kicker weiter?

Bis auf Offensivspieler Dittgen, der am Montag einen Vertrag bei Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt 04 unterschrieb, hat noch kein weiterer Akteur einen neuen Verein gefunden.

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Viele der aussortierten Fußballer genießen derzeit lieber den Urlaub und lassen im Hintergrund die Gespräche mit interessierten Vereinen über ihre Berater laufen.

Viel ist bislang nicht an die Öffentlichkeit durchgesickert.

So war Ziereis für eine kurze Zeit bei Holstein Kiel im Gespräch, ein Wechsel kam bislang aber nicht zustande. Auch ein Verein im Ausland sei für den 29-Jährigen denkbar, erklärte sein Berater, vor allem die amerikanische MLS sei für den Abwehrspieler interessant.

Interesse an Philipp Ziereis und Christopher Buchtmann, Trio noch ohne Ziel

Christopher Buchtmann (31) wird nach seinem Aus beim FC St. Pauli bei Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden gehandelt.
Christopher Buchtmann (31) wird nach seinem Aus beim FC St. Pauli bei Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden gehandelt.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Ähnlich sieht es bei Buchtmann aus. Der dienstälteste Kiezkicker wurde bereits mit Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden in Verbindung gebracht und könnte dort mit seiner Erfahrung ein wichtiger Baustein für den angepeilten Wiederaufstieg werden. Zudem sollen Zweitligisten wie auch Vereine aus dem Ausland an "Buchti" interessiert sein.

Begehrlichkeiten hat bereits auch Angreifer Makienok geweckt. Der 2,01 Meter große Däne stand im Fokus des Karlsruher SC und war dort als Nachfolger von Philip Hofmann (29, wechselt zum VfL Bochum) gehandelt, viel wahrscheinlicher ist aber wohl eine Rückkehr in seine Heimat. Denn dort hat er gemeinsam mit seiner Partnerin ein neues Domizil bezogen.

Unklarer ist hingegen die Situation bei Lawrence, Ohlsson und Benatelli. Hier drängen noch keinerlei Gerüchte um einen neuen Verein durch.

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Bei Lawrence dürfte es nach seinem Deutschland-Aufenthalt zurück in den englischsprachigen Raum gehen, bei Ohlsson zurück nach Schweden, zumal der Rechtsverteidiger während seiner Hamburger Zeit Vater wurde und seine Familie im Hinterkopf haben wird.

Völlig offen ist die Lage bei Benatelli. Der 30-Jährige könnte sicherlich dem einen oder anderen Zweitligisten helfen, aber auch bei einem ambitionierten Drittligisten eine Führungsrolle übernehmen. Die kommenden Wochen werden für die sechs noch vereinslosen Ex-Kiezkicker Klarheit bringen.

Titelfoto: Fotomontage: Daniel Reinhardt/dpa, Thomas Frey/dpa

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