Fehlstart perfekt! St. Pauli sieht sich trotzdem auf dem richtigen Weg

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Hamburg - So hat sich der FC St. Pauli den Saisonstart ganz sicher nicht vorgestellt: Zwei Punkte nach drei Spieltagen in der 2. Bundesliga, zudem im DFB-Pokal die enttäuschende Pleite bei Rot-Weiss Essen. Entsprechend war die Stimmung nach der 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Sinnbild für den Fehlstart des FC St. Pauli: Die Kiezkicker sind zu Saisonbeginn direkt in einer Ergebniskrise.
Sinnbild für den Fehlstart des FC St. Pauli: Die Kiezkicker sind zu Saisonbeginn direkt in einer Ergebniskrise.  © Selim Sudheimer/dpa

Coach Marcel Rapp (47) sprach am "Sky"-Mikrofon von einem "ganz bitteren Tag". Sportchef Andreas Bornemann (54) schlug in dieselbe Kerbe und fasste zusammen: "Das fühlt sich nicht gut an."

Einig waren sich die beiden Verantwortlichen allerdings auch in einem anderen Punkt: Das Ergebnis und die Leistung müsse man voneinander trennen - denn die Leistung sei gut gewesen, wie die beiden unisono beurteilten.

Auch David Nemeth (25) sah es ähnlich. "Die Niederlage fühlt sich sehr komisch an, weil wir es gut gemacht haben. Wir spielen nicht wie eine Mannschaft, die nach drei Spielen zwei Punkte hat. Wir könnten auch neun Punkte haben", befand der FCSP-Kapitän.

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Bornemann analysierte: "Wir belohnen uns in guten Phasen nicht mit eigenen Toren und ermöglichen es dem Gegner, zu leicht zu Toren zu kommen. Daran werden wir arbeiten müssen." Dass das Ergebnis letztlich das "alles Entscheidende" sei, stehe außer Frage, ergänzte der Sportchef.

St.-Pauli-Coach Marcel Rapp: "Es geht darum, an den Weg zu glauben"

St.-Pauli-Coach Marcel Rapp (47) war enttäuscht über die Pleite, attestierte seiner Mannschaft aber eine gute Leistung.
St.-Pauli-Coach Marcel Rapp (47) war enttäuscht über die Pleite, attestierte seiner Mannschaft aber eine gute Leistung.  © Selim Sudheimer/dpa

Den Kopf in den Sand zu stecken, sei keine Option, betonte Trainer Rapp. "Es geht darum, weiterzumachen und an den Weg zu glauben. Wenn wir mit dieser Leistung weitermachen, werden die Ergebnisse kommen", war sich der 47-Jährige sicher.

Trotzdem ist der FCSP in den drei Partien bis zur Länderspielpause Ende September fast schon zum Siegen verdammt - zumindest bei Arminia Bielefeld (4. September/18.30 Uhr) und bei Energie Cottbus (20. September/13.30 Uhr).

Dazwischen kommt Aufstiegsfavorit VfL Wolfsburg (12. September/20.30 Uhr) ans Millerntor.

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Holen die Kiezkicker nicht mindestens sechs Zähler, könnte es schon sehr früh in der Saison die erste richtige Krise geben.

Titelfoto: Selim Sudheimer/dpa

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