St.-Pauli-Blog: Kiezkicker dürfen im Oktober und November dreimal abends ran

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Hamburg - Wann gelingt endlich der erste Dreier? Der FC St. Pauli ist mit drei Remis und einer Niederlage in die neue Zweitliga-Saison gestartet. Zudem gab es das peinliche Pokal-Aus bei Rot-Weiss Essen.

Die Kiezkicker lechzen nach dem ersten Saisonsieg. Am Samstag (20.30 Uhr) kommt mit dem VfL Wolfsburg allerdings der Top-Favorit auf den Aufstieg nach Hamburg.

In unserem St.-Pauli-Blog erfahrt Ihr alle News rund um das Team, mögliche Transfers und alles Weitere aus dem Millerntor-Stadion.

10. September, 14.37 Uhr: Zweitliga-Spieltage 7 bis 13 zeitgenau terminiert

St.-Pauli-Fans aufgepasst! Am Donnerstag wurden die Zweitliga-Spieltage 7 bis 13 zeitgenau terminiert. Die Kiezkicker dürfen unter anderem dreimal abends ran.

Die Spiele in der Übersicht:

  • Sonntag, 11. Oktober (13.30 Uhr): St. Pauli - Karlsruher SC
  • Samstag, 17. Oktober (20.30 Uhr): Hannover 96 - St. Pauli
  • Freitag, 23. Oktober (18.30 Uhr): SV Darmstadt 96 - St. Pauli
  • Sonntag, 1. November (13.30 Uhr): St. Pauli - 1. FC Nürnberg
  • Sonntag, 8. November (13.30 Uhr): 1. FC Magdeburg - St. Pauli
  • Samstag, 21. November (20.30 Uhr): St. Pauli - VfL Bochum
  • Samstag, 28. November (13 Uhr): Dynamo Dresden - St. Pauli
Die St.-Pauli-Profis dürfen im Oktober und November unter anderem dreimal abends ran.
Die St.-Pauli-Profis dürfen im Oktober und November unter anderem dreimal abends ran.  © Christian Charisius/dpa

27. August, 17.39 Uhr: Jackson Irvine spricht über Beziehung zu seinem Ex-Klub

Jackson Irvine (33) wechselte in diesem Sommer mehr oder weniger überraschend vom FC St. Pauli zum japanischen Erstligisten Cerezo Osaka. Erstmals seit seinem Abgang sprach der Australier nun über die Beziehung mit seinem Ex-Klub.

"Es gab eine Zeit, da dachten wohl die meisten Leute – mich eingeschlossen –, ich würde St. Pauli nie verlassen. Es war, als wäre es etwas, das für immer bleiben würde", sagte der ehemalige Kiezkicker in einem Interview mit dem Portal football360.com. Manchmal komme es aber anders als geplant.

Der 33-Jährige gab außerdem zu, dass die Beziehung mit dem FC St. Pauli besonders in den vergangen 12 Monaten gelitten habe und zeigte sich darüber betroffen: "Ehrlich gesagt bin ich im Moment nicht in der Lage, die Gründe dafür genauer zu beleuchten."

Er wolle jetzt alles erst einmal hinter sich lassen und freue sich auf die neue (sportliche) Aufgabe bei Cerezo. "Ich bin sehr beeindruckt vom hohen Maß an Professionalität in der Liga und auch von der Fankultur."

Jackson Irvine (33, r.) brach erstmals nach seinem Abgang bei FC St. Pauli sein Schweigen.
Jackson Irvine (33, r.) brach erstmals nach seinem Abgang bei FC St. Pauli sein Schweigen.  © Jan Woitas/dpa

21. August, 18.14 Uhr: Jannik Robatsch wird nach Belgien verliehen

St. Pauli verleiht Jannik Robatsch (21) bis zum Ende der laufenden Saison an den belgischen Erstligisten SK Beveren.

Das teilte der Klub am Freitagabend mit. Der Österreicher kam erst zur vergangenen Saison aus Klagenfurt zu den Kiezkickern. Bislang blieb der 21-Jährige allerdings ohne Pflichtspieleinsatz für das Profiteam. Für die U23 hingegen absolvierte er 16 Spiele in der Regionalliga Nord. Robatsch scheint auf eigenen Wunsch den Schritt Richtung Belgien zu gehen.

So äußerte sich Sportchef Andreas Bornemann zur Entscheidung: "Für Jannik bietet dieser Schritt die Gelegenheit, sich in einem neuen Umfeld für Spielpraxis auf einem hohen Niveau zu empfehlen. Da die Liga zudem sehr gute Rahmenbedingungen für seine Weiterentwicklung bietet, haben wir Janniks Wunsch nach einem Wechsel entsprochen. Wir wünschen ihm viel Erfolg für seine Zeit in Belgien."

Jannik Robatsch (21) wechselt auf Leihbasis zum belgischen Erstligisten SK Beveren.
Jannik Robatsch (21) wechselt auf Leihbasis zum belgischen Erstligisten SK Beveren.  © Alice Nägle/TAG24

17. August, 11.04 Uhr: Sportchef Andreas Bornemann träumt von Bundesliga

Im Podcast "Gute Leude – Das Hamburg Gespräch" plauderte Sportchef Andreas Bornemann über seine sportlichen Ambitionen mit dem Kiezklub.

Im Interview mit Host Lars Meier (56) betonte der 54-Jährige: "In den nächsten fünf Jahren spielt der FC St. Pauli hoffentlich mindestens drei Jahre Bundesliga." Und dafür muss man unter anderem die richtigen Transfers tätigen. Eine Aufgabe, die für den gebürtigen Badener auch nach dem Abstieg in die 2. Liga keine "Last" darstellt.

"Es macht mir Spaß, zu gestalten, nicht die eigene Karriere in den Vordergrund zu stellen und zu gucken, wie sich Dinge entwickeln", so Bornemann. In Hochphasen lege er sein Handy für Vertragsgespräche und Verhandlung dann schon auch gerne mal neben das Bett. "Aber lautlos", verriet er.

Bornemann scheint den Fußball zu leben, denn, auch an einem spielfreien Tag "schaue ich Fußball", sagte der Sportchef. Wenn das Sky-Abo aber auslaufen sollte, dann gehöre die Zeit Bornemanns Frau Nadja und Sohn Luis.

Von fünf Jahren soll der FC St. Pauli mindestens drei in der Bundesliga spielen, wünscht sich Sportchef Andreas Bornemann (54).
Von fünf Jahren soll der FC St. Pauli mindestens drei in der Bundesliga spielen, wünscht sich Sportchef Andreas Bornemann (54).  © Georg Wendt/dpa

12. August 10.17 Uhr: Top-Scorer Marcel Hartel zurück in der 2. Liga

Marcel Hartel kehrt in die 2. Liga zurück. Der ehemalige St.-Pauli-Routinier kommt aus der amerikanischen Major Leaguer Soccer und wechselt von St. Louis City SC zu Hannover 96. Er tritt somit in der kommenden Saison gegen seinen Ex-Klub an.

Der Mittelfeldspieler hat sich mit seinem neuen Verein auf einen Vertrag über drei Jahre geeinigt.

"Marcel passt mit seiner Art und Weise, Fußball zu spielen, sehr gut in unsere Mannschaft. Gleichzeitig ist er ein erfahrener Spieler und hat auch mit seiner Persönlichkeit in den letzten Jahren in seinen Mannschaften immer eine wichtige Rolle gespielt", sagte Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt über den nächsten Neuzugang, der schon am Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg dabei sein soll.

Sicherlich auch für Hartel nicht nur sportlich der richtige Schritt. Im Interview mit TAG24 verriet er einst, dass er den deutschen Fußball in Amerika vermisse.

Marcel Hartel (30) kommt zurück nach Deutschland. Der ehemalige St.-Pauli-Spieler wechselt aus der MLS in die 2. Liga zu Hannover 96.
Marcel Hartel (30) kommt zurück nach Deutschland. Der ehemalige St.-Pauli-Spieler wechselt aus der MLS in die 2. Liga zu Hannover 96.  © Axel Heimken/dpa

11. August 15.30 Uhr: Bitter! Neuzugang Gísli Thórdarson muss operiert werden

FC St. Pauli muss vorerst auf den ausgeliehenen Neuzugang Thórdarson verzichten. Der 21-Jährige erlitt eine schwere Oberschenkelverletzung. Er muss operiert werden.

Das teilte der Verein am Dienstagnachmittag mit. Zur ungefähren Verletzungsdauer des Isländers machten die Hamburger in ihrer Mitteilung keine Angaben. 

Thórdarson hatte sich im Abschlusstraining vor dem ersten Saisonspiel in der 2. Bundesliga gegen Greuther Fürth (1:1) am vergangenen Wochenende verletzt. Gemeinsam mit seinem polnischen Verein Lech Posen habe man sich für die Operation entschieden, die für Mittwoch geplant ist. 

Die Verpflichtung des defensiven Mittelfeldspielers hatte der Bundesliga-Absteiger aus der Hansestadt erst vor wenigen Tagen bekanntgegeben. 

10. August, 15.20 Uhr: Keeper Ben Voll zieht Motivation aus Stimmung am Millerntor

Der größte Gewinner im Spiel gegen Greuther Fürth am vergangenen Sonntag (2:2) war mit Abstand Ben Voll. Der Torhüter hatte mehrere Großchancen der Gäste pariert und seinem Team somit letztlich das Remis gerettet.

Martijn Kaars ging nach der Partie sogar so weit den 25-Jährigen, als besten Torwart der Liga zu loben - und das nach einem Spiel. Mathias Rasmussen ging sogar noch einen Schritt weiter und sprach von "Weltklasse". Er selbst nahm die Blumen zwar dankend an, blieb aber wie gewohnt auf dem Boden. "Ich würde gern erst noch ein paar Spiele machen. Mich freut es einfach, dass ich gut in die Saison gekommen bin und der Mannschaft helfen konnte", erklärte er am Montag.

Voll unterstrich außerdem seinen größten Motivator an diesem Auftaktsonntag: das Millerntor selbst. "Ich habe sehr viel Vorfreude gespürt. Die Stimmung gibt mir total viel, die Fans haben mich mitgenommen."

Torhüter Ben Voll wurde im Spiel gegen Greuther Fürth gleich mehrfach zum Helden.
Torhüter Ben Voll wurde im Spiel gegen Greuther Fürth gleich mehrfach zum Helden.  © WITTERS

10. August 8.37 Uhr: Nemeth - seine erste Analyse als St.-Pauli-Kapitän

Am Sonntag lief David Nemeth erstmals als Kapitän des FC St. Pauli im Millerntor auf. Im Anschluss an die Partie gegen Greuther Fürth (1:1) blickte er zufrieden auf den Auftakt zurück, nannte aber auch Verbesserungspotential.

Zunächst erfülle es ihn aber "mit sehr viel Stolz" die Kapitänsbinde des Kiezklubs tragen zu dürfen, so Nemeth. "Es ist unglaublich von so einem Verein Kapitän sein zu dürfen. [...] Aber das heißt trotzdem, arbeiten und sich beweisen zu müssen. Ich versuche einfach mit Positivität der Mannschaft zu helfen."

Seine erste Analyse als Führungsspieler: "Gerade die Restverteidigung, das müssen wir einfach besser machen. Sie sind gefährlich geworden, indem sie durch Balleroberungen hinter die Kette gespielt haben. Das müssen wir auf jeden Fall verhindern. Aber grundsätzlich haben wir gut gekämpft."

David Nemeth (25, h.) lief im Spiel gegen Greuther Fürth erstmals als Kapitän des FC St. Pauli auf.
David Nemeth (25, h.) lief im Spiel gegen Greuther Fürth erstmals als Kapitän des FC St. Pauli auf.  © Christian Charisius/dpa

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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