St. Pauli darf bei RB Leipzig alles, nur nicht hoch verlieren

Hamburg/Leipzig - Größer könnten die Gegensätze kaum sein! Wenn am Samstag (15.30 Uhr) RB Leipzig und der FC St. Pauli aufeinander treffen, steht für beide Teams viel auf dem Spiel. Während RB in die Champions League einziehen will, greifen die Kiezkicker nach dem letzten Strohhalm im Kampf um den Klassenerhalt. Dabei darf eines unter gar keinen Umständen passieren.

Beim Duell zwischen RB Leipzig und dem FC St. Pauli steht am Samstag für beide Mannschaften viel auf dem Spiel.  © Christian Charisius/dpa

Für Leipzig ist die Ausgangslage klar: Mit einem Sieg sind sie in der kommenden Saison sicher in der Königsklasse dabei. Bei St. Pauli sieht es hingegen ganz anders aus.

Vor dem 33. Spieltag sind sie punktgleich mit dem VfL Wolfsburg und liegen drei Zähler vor dem 1. FC Heidenheim. Mit einem Sieg oder Unentschieden - wie auch immer das passieren soll - würden die Kiezkicker die Konkurrenz unter Druck setzen. Denn die ist erst später gefordert.

Im Vergleich zu den Wölfen hat St. Pauli derzeit noch eine um drei Treffer schlechtere Tordifferenz. Daher darf das Team von Trainer Alexander Blessin (52), im Falle einer Niederlage, auf keinen Fall in der Red-Bull-Arena eine Klatsche kassieren.

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Selbst bei einer knappen Niederlage besteht die Hoffnung, dass die Kiezkicker und Wolfsburg noch die Plätze tauschen könnten. Der VfL ist am Samstagabend (18.30 Uhr) gegen den FC Bayern München gefordert und könnte den ganzen Champions-League-Frust des Rekordmeisters zu spüren bekommen.

Bei einem entsprechenden Ergebnis könnten beide Mannschaften noch einmal vor dem letzten Spieltag und direkten Duell am Millerntor die Plätze tauschen. Darauf sollte sich der FC St. Pauli aber lieber nicht verlassen.

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Die voraussichtlichen Aufstellungen

RB Leipzig: Vandevoordt - R. Baku, Orban, Lukeba, Raum - Seiwald - X. Schlager, Baumgartner - Diomande, Romulo, Nusa

FC St. Pauli: Vasilj - Ando, Smith, Wahl - Pyrka, Irvine, Rasmussen, Ritzka - Metcalfe, Fujita - A. Hountondji

Der TAG24-Tipp

Der Leistungsunterschied zwischen beiden Teams ist einfach zu groß. Leipzig kann nach einem lockeren 3:0 den Einzug in die Champions League feiern, während bei den Kiezkickern große Tristesse herrscht.

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