St.-Pauli-Trainer Hürzeler warnt vor dem FCK: "Stärkste Mannschaft der Liga"

Hamburg - Das wird ein harter Brocken! Am Sonntag (13.30 Uhr) empfängt der FC St. Pauli am heimischen Millerntor den 1. FC Kaiserslautern. Trainer Fabian Hürzeler (29) hält große Stücke auf den kommenden Gegner.

St.-Pauli-Trainer Fabian Hürzeler (29) warnt vor dem 1. FC Kaiserslautern.
St.-Pauli-Trainer Fabian Hürzeler (29) warnt vor dem 1. FC Kaiserslautern.  © Michael Schwartz/dpa

"Sie sind aktuell die stärkste Mannschaft der Liga", lobte der 29-Jährige die Roten Teufel. "Sie verteidigen extrem mannorientiert und verfügen über viel individuelle Klasse."

Vor allem in der Offensive mit Terence Boyd (31), der die Bälle gut festmacht, und mit den schnellen Außenspielern Aaron Opoku (23) und Kenny Prince Redondo (28) verfügt der Aufsteiger über sehr viel Qualität.

Zudem, so Hürzeler, seien die Schuster-Elf auch bei Standardsituationen sehr gefährlich. "Da wird es immer wieder gefährlich", warnte er und schob nach. "Es wird alles sehr stabil und eingespielt bei ihnen. Es wird ein großer Charaktertest für uns."

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Wie schon in den Spielen zuvor sei daher die oberste Prämisse, kein Gegentor zu kassieren. "Offensiv müssen wir Lösungen gegen die Mannorientierung finden", erklärte der Trainer.

Dass die Roten Teufel die zurückliegenden fünf Partien alle gewonnen haben, beeindruckte ihn ein wenig, sorgte aber für keine Angst. "Wir wissen, wozu wir in der Lage sind. Wir können auch gegen Lautern gewinnen."

St.-Pauli-Trainer Fabian Hürzeler muss gegen den 1. FC Kaiserslautern auf ein Quartett verzichten

Dafür sei es wichtig, dass sein eigenes Team die Tiefe und Breite nutze, um den Raum zu nutzen. Dazu bedarf es viel Bewegung.

Mit Blick auf die beiden zurückliegenden Spiele muss St. Pauli in der Offensive die Umschaltmomente besser ausspielen und konsequenter Richtung Tor agieren, so Hürzeler. Defensiv hingegen achtsamer gegen den Ball arbeiten. Da habe es gegen Hannover Phasen gegeben, wo er nicht zufrieden gewesen war.

Verzichten muss der 29-Jährige am Sonntag weiterhin auf ein Quartett. Christopher Avevor (30), Luca Zander (27), David Nemeth (21) und Etienne Amenyido (24) fallen aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter Betim Fazliji (23), der sich im Training Anfang der Woche leicht verletzt hatte.

Titelfoto: Michael Schwartz/dpa

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