St.-Pauli-Trainer Schultz: "Wir fangen gegen Kiel damit an"

Hamburg - Jetzt heißt es: Alles geben! Der FC St. Pauli will in den letzten beiden Spielen des Jahres raus aus der Abstiegsregion der 2. Fußball-Bundesliga.

Timo Schultz (45) sieht einen klaren Mangel beim FC St. Pauli.
Timo Schultz (45) sieht einen klaren Mangel beim FC St. Pauli.  © Marcus Brandt/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

Am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) erwarten die Hamburger den Nachbarn Holstein Kiel, am Samstag sind sie beim Karlsruher SC im Einsatz.

Den Absturz auf den Abstiegsrelegationsplatz will Trainer Timo Schultz (45) sofort korrigieren. "Uns ist bewusst, dass wir Punkte brauchen, und am besten fangen wir gegen Kiel damit an", sagte der Trainer am Montag. In den vergangenen elf Zweitliga-Spielen gelang lediglich ein Sieg (3:0 gegen den HSV) bei fünf Niederlagen und fünf Unentschieden.

"Das haben wir uns selbst zuzuschreiben. An unserer täglichen Arbeit ändert es aber nichts. Die Jungs geben jeden Tag Gas", sagte der 45 Jahre alte Fußballlehrer.

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Für die Hanseaten sind Schwächephasen nichts Neues. "Wir kennen diese Situation bereits und die Erfahrung aus der Vergangenheit hilft uns, die Dinge besser zu bewerten und die Probleme herauszufiltern.

Ich meine, wir sind jetzt als Gruppe gefestigter und das Fundament ist stabiler", meinte Schultz, der am Offensivspiel seiner Mannschaft bemängelte: "Im letzten Drittel fehlt uns manchmal die Klarheit, der letzte Wille, das Tor erzielen zu wollen."

FC St. Pauli-Coach spricht von einem "Kribbeln"

Für den FC St. Pauli spricht, dass er die Kieler im Millerntor-Stadion erwartet. Vor heimischem Publikum ist das Team erfolgreicher als in der Fremde. "Wenn es dunkel ist und das Flutlicht an ist, kribbelt es noch mal ein bisschen mehr. Dazu ein ausverkauftes Haus beim letzten Heimspiel des Jahres. Für mich ist es das Schönste. Ich denke, meine Jungs sehen das genauso", meinte der Coach.

Schultz sieht in "Selbstvertrauen und Glück" entscheidende Faktoren. "Daran arbeiten wir im Training. Ich bin mir sicher, es wird noch zu unserer Seite kippen", meinte der Trainer.

Titelfoto: Marcus Brandt/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

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