Einst im Trikot des Erzrivalen: Besong wollte mit FSV-Wechsel die richtige Entscheidung treffen
Zwickau - "Der FSV Zwickau war einer der ersten Vereine, der sich so richtig intensiv um mich bemüht hat. Das hat mir von Anfang an sehr imponiert!", erklärte Stürmer Paul-Philipp Besong (25) im Gespräch mit TAG24, was für ihn mit den Ausschlag gab, sich den Schwänen anzuschließen.
Sportdirektor Robin Lenk (42) hatte sich ordentlich ins Zeug gelegt und sah die Verpflichtung des 25-Jährigen auch als Bestätigung für den Weg an, den man in der Regionalliga Nordost seit 2023 konsequent beschreitet. Und das in den letzten beiden Saisons, die jeweils in den Top vier endeten, auch extrem erfolgreich.
"Für mich war es wichtig, in dieser Situation meiner Karriere die richtige Entscheidung zu treffen. Ein gutes Gefühl ist da gerade richtig", unterstreicht Besong, der am Mittwochabend im Test gegen Fürth II. (Anstoß 17.30 Uhr in Stangendorf) seinen Heim-Einstand im FSV-Trikot geben soll.
Vor bald vier Jahren kreuzte er noch die Klingen mit den Rot-Weißen - damals noch im Trikot des Erzrivalen Aue. Beide Vereine begegneten sich seinerzeit in der 3. Liga.
Mittlerweile ist die Regionalliga das Alltagsgeschäft geworden, wenngleich die Rahmenbedingungen, gerade was die Infrastruktur anbelangt, eigentlich zu Höherem taugen würden. Und dann ist da noch besagte konstant gute sportliche Entwicklung, die die Schwäne nehmen.
FSV-Neuzugang Besong über Aue-Abstieg: "Liga ist damit nochmal attraktiver geworden"
Besong: "Ehemalige Mitspieler von mir, Felix Schlüsselburg oder Lloyd Kuffour, waren hier, sodass ich immer mal beim 'Kicker' durchgeschaut habe, wie es läuft. So wie sich das die letzten beiden Jahre in Zwickau entwickelt hat, spricht die Platzierung für sich!"
Gerade in einer Liga, die eng umkämpft ist und in der jeder dem Mittwochabend entgegenfiebert, wenn der NOFV den Spielplan bekanntgibt, damit man seinen Stift zücken kann, um sich die Bezirksderbys gegen Chemnitz und Aue, die Schlagerspiele gegen Jena, Lok und Chemie Leipzig oder Erfurt dick im Kalender einzurahmen.
"Mit dem Abstieg vom direkten Konkurrenten aus dem Erzgebirge ist die Liga noch mal attraktiver geworden", findet Besong.
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