FSV Zwickau holt Seidel von Chemie Leipzig
Zwickau - Der FSV Zwickau bedient sich bei der Konkurrenz! Fynn Seidel wechselt von der BSG Chemie Leipzig ins Westsächsische. Der 22-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb für ein Jahr bis 30. Juni 2027.
"Er hat in einer, für Chemie nicht einfachen Saison sehr konstante Leistungen gezeigt und sich als Spieler weiterentwickelt", erklärt Sportdirektor Robin Lenk (42).
Seidel, gebürtiger Chemnitzer, kam in 32 Regionalligapartien für die Leutzscher zum Einsatz. Die hatten keinen Hehl daraus gemacht, dass sie seinen Abgang bedauern.
"Beide Spieler, Fynn Seidel und Julian Bell, waren in der vergangenen Rückrunde wichtige Spieler für uns. Wir hätten sie daher gern behalten", wurde Leipzigs Coach Alexander Schmidt (57) kürzlich auf der Vereinshomepage der Chemiker zitiert.
Nun erhielten die Schwäne den Zuschlag. Lenk: "Mit Fynn, der sowohl zentral im Mittelfeld, als auch auf den Außenpositionen zum Einsatz kommen kann, sind wir flexibler aufgestellt. Rico Schmitt hält große Stücke auf ihn, hat aber auch klar gemacht, dass er in der Rolle des Herausforderers nach Zwickau kommt."
Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft ...
Seidel von Anfang an überzeugt
Hinzu kommt: Seidel unterliegt noch ein weiteres Jahr der 'U23'-Regelung. "Wir freuen uns sehr, mit Fynn einen jungen, entwicklungsfähigen und gleichzeitig bereits erfahrenen Spieler für den FSV Zwickau gewonnen zu haben", so Lenk weiter.
Der Neuzugang selbst berichtet davon, dass ihn die Gespräche mit den Verantwortlichen, dem Trainerteam und Lenk von Anfang an überzeugt hätten. Auch die Rahmenbedingungen, das gesamte Umfeld und das Stadion haben einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.
Was ihn in Eckersbach erwartet, weiß Seidel auch bereits: "Der FSV steht für mich für Kampfgeist, Laufbereitschaft bis zur letzten Minute und eine super Fanbase. Genau diese Leidenschaft spürt man hier – darauf freue ich mich riesig."
Titelfoto: imago/Jan Hübner
