FSV kämpft sich zurück und holt Zuhause drei Punkte gegen Babelsberg

Zwickau - Offensiv hui, defensiv pfui! Der FSV Zwickau leistet sich gegen den SV Babelsberg in der ersten Halbzeit zwei Abwehrschnitzer, findet nach der Pause aber die passende Antwort und dreht den Nachholer in einen 3:2 (1:2)-Heimsieg. Die Schwäne feiern dadurch im dritten Spiel des neuen Jahres den ersten Sieg.

FSV-Coach Rico Schmitt nahm sich die Mannschaft offenbar in der Halbzeitpause zur Brust - mit Erfolg.
FSV-Coach Rico Schmitt nahm sich die Mannschaft offenbar in der Halbzeitpause zur Brust - mit Erfolg.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Wir leisten uns einen groben individuellen Abwehrfehler und kämpfen uns zurück ins Spiel, machen dann aber wieder einen Abwehrfehler", resümierte Sportdirektor Robin Lenk die erste Halbzeit.

Max Somnitz, der einen Verbleib in Zwickau über den Sommer hinaus offen lässt, weil er Optionen in der 3. Liga prüft, mit dem kapitalen Bock. Linus Queißer (11.) startete durch und traf per Lupfer.

Die Hausherren schüttelten sich kurz und glichen durch ihren überragenden Mann auf dem Platz aus. Lukas Eixler (15.) mit einem 30-Meter-Ball, der ins Tor segelte.

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Dann der nächste Klops, diesmal auf der rechten Abwehrseite durch Oliver Fobassam und Luca Prasse und Tobias Hasse (28.) schoss ein.

"Mit der ersten Halbzeit sind wir überhaupt nicht zufrieden gewesen! Entsprechend ist die Halbzeitansprache ausgefallen", verriet Lenk im Anschluss.

Winterneuzugang Luca Prasse dreht die Partie für den FSV

Torschütze Lukas Eixler (r.) holt die Zwickauer kurz nach dem Seitenwechsel wieder zurück in die Partie.
Torschütze Lukas Eixler (r.) holt die Zwickauer kurz nach dem Seitenwechsel wieder zurück in die Partie.  © Picture Point/Roger Petzsche

Und Cheftrainer Rico Schmitt fand anscheinend die richtigen Worte, denn die Reaktion folgte direkt nach dem Seitenwechsel. Eixler (48.) mit dem 2:2. Babelsberg, das am Freitagabend 1:5 in Chemnitz verloren hatte, nun komplett abgemeldet.

Winterneuzugang Luca Prasse (60.) drehte die Partie für den FSV, der den Vorsprung über die Zeit brachte.

"Bis zum Schluss haben wir alles weg verteidigt. Was uns zufriedenstellt, ist, dass wir eine gute Moral gezeigt haben, nach einem 1:2 zurückgekommen und den ersten Sieg 2026 eingefahren haben", erklärt Lenk.

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Die Schwäne können am Sonnabend direkt nachlegen. Dann geht es zur Zweitvertretung von Zweitligist 1. FC Magdeburg.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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