FSV empfängt Babelsberg und plant Großes

Zwickau - Der FSV Zwickau kämpft am Dienstagabend im Nachholer gegen den SV Babelsberg 03 um den ersten Sieg im neuen Jahr. Die Rückrunde wird zeigen, ob die Schwäne mit der Spitzengruppe Schritt halten können oder aber abreißen lassen und damit in der Regionalliga Nordost zwischen Baum und Borke stehen.

Im Westsachsenstadion erlebte der Zwickauer Fußball unvergessliche Stunden.
Im Westsachsenstadion erlebte der Zwickauer Fußball unvergessliche Stunden.  © IMAGO/Frank Kruczynski

Erfolge machen sexy! Auf sie kann man sich zurückbesinnen - egal, welche Höhen oder Tiefen der Verein gerade durchmacht. Das gilt in der Stadionallee zum Beispiel für das bald zehnjährige Jubiläum des erstmaligen Drittligaaufstiegs im Mai 2016, als Toni Wachsmuth (39) in Plauen (Vogtland) gegen Elversberg den Sieg bescherte.

Ohne die seinerzeitigen Ambitionen auf Profifußball keine GGZ-Arena, in der die Schmitt-Elf nach dem 2:2 gegen Angstgegner Altglienicke weiterhin ungeschlagen bleibt - und das seit bald anderthalb Jahren.

Dort oben in Eckersbach erinnert der Traditionsverein vor dem Fanblock E5 an seine Legenden, hat 2022 ein entsprechendes Eck eingerichtet.

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Einer der Initiatoren damals war der heutige Vorstand Matthias Bley, aus dessen Feder nun das "Legendeneck 2.0" stammt. Mit "Die Halde muss wieder beben" will der FSV mehrere Projekte rund um das Westsachsenstadion realisieren - dem Traditionsstandort.

Im Zentrum steht dabei der geschichtsträchtige 17. März 1976, als man Celtic Glasgow sensationell im Rückspiel des Europapokals der Pokalsieger ausschaltete.

Dreifacher DDR-Fußballer des Jahres Jürgen Croy: "Es gibt immer viel zu tun"

Torwart-Legende Jürgen Croy (79) freut sich über das Engagement rund um den ehemaligen Zwickauer Fußball-Tempel.
Torwart-Legende Jürgen Croy (79) freut sich über das Engagement rund um den ehemaligen Zwickauer Fußball-Tempel.  © imago/Picture Point

Unter dem Motto "50 Jahre Europapokal – Die Halde muss wieder beben!" sollen exakt 40.024 Euro gesammelt werden.

Die Summe entspricht der Anzahl an Zuschauern, die damals auf der "Halde", wie das Westsachsenstadion im Volksmund heißt, zugegen waren und sahen, wie Jürgen Croy (79) seinen Kasten sauber hielt.

Der dreifache DDR-Fußballer des Jahres und Aushängeschild des Zwickauer Fußballs sagt: "Ich freue mich, dass das Westsachsenstadion in dieser Form erhalten geblieben ist. Aber es gibt immer viel zu tun!"

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"Es lohnt sich vor allem, für den Nachwuchs gemeinsam anzupacken! Meine Fußballzeit in Zwickau war eine tolle Zeit. Darum fordere ich auf: Lasst die Halde wieder beben!"

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/Picture Point, IMAGO/Frank Kruczynski

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