FSV-Sportdirektor Lenk nach Sieg gegen Babelsberg: "Haben eine gute Moral gezeigt"

Zwickau - Offensiv hui, defensiv pfui! Der FSV Zwickau leistete sich gegen den SV Babelsberg in der ersten Halbzeit zwei Abwehrschnitzer, fand nach der Pause aber die passende Antwort und drehte den Nachholer in einen 3:2 (1:2)-Heimsieg. Die Schwäne feierten dadurch im dritten Spiel des neuen Jahres den ersten Sieg.

Luca Prasse (21) mit seinem Siegtor zum 3:2 - sein erster Treffer für Zwickau.
Luca Prasse (21) mit seinem Siegtor zum 3:2 - sein erster Treffer für Zwickau.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Wir leisten uns einen groben individuellen Abwehrfehler und kämpfen uns zurück ins Spiel, machen dann aber wieder einen Abwehrfehler", resümierte Sportdirektor Robin Lenk (41) die erste Halbzeit.

Max Somnitz, der einen Verbleib in Zwickau über den Sommer hinaus offenlässt, weil er Optionen in der 3. Liga prüft, mit dem kapitalen Bock. Linus Queißer (11.) startete durch und traf per Lupfer.

Die Hausherren schüttelten sich kurz und glichen durch ihren überragenden Mann auf dem Platz aus. Lukas Eixler (15.) mit einem 30-Meter-Ball, der ins Tor segelte.

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Dann der nächste Klops, diesmal durch Oliver Fobassam und Luca Prasse - Tobias Hasse (28.) schoss ein. "Mit der ersten Halbzeit sind wir überhaupt nicht zufrieden gewesen! Entsprechend ist die Halbzeitansprache ausgefallen", verriet Lenk.

FSV-Sportdirektor Lenk: "Bis zum Schluss haben wir alles weg verteidigt"

FSV-Sportdirektor Robin Lenk (41) freute sich über drei Punkte.
FSV-Sportdirektor Robin Lenk (41) freute sich über drei Punkte.  © Picture Point/Gabor Krieg

Und Cheftrainer Rico Schmitt fand anscheinend die richtigen Worte, denn die Reaktion folgte direkt nach dem Seitenwechsel.

Eixler (48.) erzielte das 2:2. Babelsberg, das am Freitagabend 1:5 in Chemnitz verloren hatte, war nun komplett abgemeldet. Winterneuzugang Luca Prasse (60.) drehte die Partie für den FSV, der den Vorsprung über die Zeit brachte.

"Bis zum Schluss haben wir alles weg verteidigt. Was uns zufriedenstellt, ist, dass wir eine gute Moral gezeigt haben, nach einem 1:2 zurückgekommen und den ersten Sieg 2026 eingefahren haben", erklärt Lenk.

Titelfoto: PictureBildmontage: Point/Roger Petzsche, Picture Point/Gabor Krieg

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