FSV-Sportdirektor Lenk: "Wir haben noch viel Arbeit vor uns"

Zwickau - "Ich will nichts Falsches sagen, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns!", entfuhr es FSV Zwickaus Sportdirektor Robin Lenk (42) nach der verpatzten Generalprobe bei Sparta Prags 'U23' (2:3), die über 4x30 Minuten ging und bei der vor allem defensiv, aber nicht nur dort einiges im Argen lag.

FSV-Sportdirektor Robin Lenk (42).  © Picture Point/Gabor Krieg

"Ich kann mich an keinen einzigen Saisonstart erinnern, der mit so einer Klatsche begonnen hat", sagte Lenk vor zwei Jahren nach dem 0:5 zum Auftakt bei Hertha Zehlendorf. Voriges Jahr musste er nach dem 0:3 am zweiten Spieltag beim späteren Absteiger FC Eilenburg ein nicht minder bitteres Fazit ziehen.

"Die Art und Weise des Auftritts ist absolut beschämend. Es hat sich in der ersten Halbzeit angefühlt, als wäre hier eine 'Ü40'-Mannschaft zum Freundschaftsspiel angetreten. Zu behäbig, kein Tempo im Spiel."

Ähnliche Worte, wenn nicht ganz so straff, aber dafür mit der gleichen Stoßrichtung, wählte er jetzt.

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"Es kann doch nicht das Ziel sein, den Gegner bis 25 Meter vor das eigene Tor kommen zu lassen und viel zu passiv zu agieren. Das ärgert mich total!", gab's von Lenk ein Donnerwetter, das dem glich, welches während des Spiels am Strahov-Stadion vorbei und über Prag hinwegzog.

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Die FSV-Offensive punktet

FSV-Kicker Cemal Sezer (30).  © Picture Point/Gabor Krieg

Vielleicht rüttelt es wach und sorgt dafür, dass der Ligastart diesmal eben nicht in die Binsen geht. Fakt ist: In den vorigen fünf Tests, die mit den Bayern-Regionalligisten Schweinfurt (2:4) und Fürth II. (1:1), dem tschechischen Zweitligisten Usti nad Labem (6:3), dem Zweitligaabsteiger Sparta II. (2:3) und Oberligist Plauen (7:3) auch die einzigen waren, wo die Schmitt-Elf wirklich gefordert wurde, gab es 14 Gegentreffer.

"In Summe haben wir schon noch Arbeit vor uns", weiß Lenk. Und das vor allem defensiv zentral und in der Viererkette, die eigentlich bis auf die Verletzung von Max Somnitz (Wadenbeinbruch und Syndesmosebandriss), der erst im Herbst zurückkehren wird, zusammengeblieben ist und mit Ben-Luca Moritz von Erfurt eine Verstärkung erfuhr.

Positiv: Die Offensive punktet, ob Cemal Sezer (Doppelpack gegen Usti) oder Paul-Philipp Besong (Doppelpack gegen Sparta).

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