Mit 520 PS durch die Liga! FSV Zwickau gibt mit neuem Mannschaftsbus Gas

Zwickau - Mit Vollgas durch die Regionalliga Nordost! Der FSV Zwickau hat am Mittwoch den nigelnagelneuen MAN-Mannschaftsbus von Reisedienst Kaiser präsentiert. Die Schmitt-Elf düst künftig mit 520 PS durch die Liga. Ob's den Schwänen den nötigen Rückenwind gibt?

Der neue FSV-Mannschaftsbus wurde am Mittwoch vorgestellt.  © picture point/Sven Sonntag

"Wir wollen den Weg der letzten Jahre weitergehen. Nachdem wir in den vergangenen beiden Saisons unter den Top vier gewesen sind, wollen wir nun unter den ersten fünf dabei sein - dort, wo die Musik gemacht wird", betont Sportdirektor Robin Lenk (42).

Abseits des Rasens wird der eingeschlagene Weg ebenfalls konsequent fortgesetzt. "Die Entschuldung und wirtschaftliche Konsolidierung ist Priorität Nummer eins", erklärt Geschäftsführer André Beuchold. Der Schuldenstand konnte entsprechend zum 30. Juni auf 730.000 Euro reduziert werden.

Die Sponsoringerlöse sind trotz des verringerten Engagements des ehemaligen Hauptsponsors Hofmann Metall stabil geblieben.

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Beuchold: "Wir wissen, dass uns die Sponsorengelder angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland nicht um die Ohren fliegen, sondern wir hart dafür arbeiten müssen."

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FSV-Geschäftsführer Beuchold über Ausgaben: "Alles muss im Rahmen bleiben"

FSV-Geschäftsführer André Beuchold hat die Finanzen ganz genau im Blick.  © picture point/Sven Sonntag

Aktuell zählt der Sponsorenkreis 203 Mitglieder, ein plus von 20 gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz im Merchandising konnte seit 2023 nahezu verdoppelt werden und mit 3250 Vereinsmitgliedern hat der FSV einen neuen eigenen Rekord aufgestellt.

In der Stadionallee backen sie dennoch weiterhin kleine Brötchen. "Wir werden uns nicht am Wettrüsten, das dieses Jahr in der Regionalliga Nordost durch den direkten Aufstieg stattfindet, beteiligen. Sportlichen Erfolg gibt es bei uns nicht um jeden Preis! Alles muss im Rahmen unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bleiben", unterstreicht Beuchold.

Nichtsdestotrotz wurde der Spieleretat gegenüber letzter Saison um 15 Prozent erhöht und beläuft sich damit auf circa 1,5 Millionen Euro.

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