Nicht gesperrt, aber Schmitt verfolgt FSV-Sieg in Greifswald von der Tribüne

Greifswald - "Was uns diese Saison auszeichnet, ist, dass wir es schaffen nach einem schlechten Spiel sofort eine Reaktion zu zeigen", zeigte sich Sportdirektor Robin Lenk mit dem Auftritt des FSV Zwickau am Sonntagnachmittag in Greifswald zufrieden. Vier Tage nach dem 1:5-Debakel in Jena setzten sich die Schwäne am Bodden mit 2:1 (2:1) durch.

Reaktion gezeigt! Vier Tage nach dem 1:5-Debakel in Jena finden die Schwäne in Greifswald sofort zurück in die Spur.  © Marcus Hengst

Voraussetzung dafür war eine reife Verteidigungsleistung. Lenk: "In der zweiten Halbzeit haben wir kaum etwas zugelassen."

Und im ersten Durchgang stellte Lukas Eixler (20./44.) die Weichen für den ersten Auswärtssieg beim GFC. Lenk verfolgte die Begegnung zunächst auf der Tribüne neben - und das sorgte für Aufsehen - Cheftrainer Rico Schmitt.

Der war eigentlich nicht gesperrt, wollte aber schon einmal das Sachsenpokal-Hablfinale bei der BSG Stahl Riesa am übernächsten Dienstag simulieren. Dort wird der 57-Jährige nach seiner Ampelkarte gegen Auerbach tatsächlich nur Tribünengast sein.

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Simulation für den Sachsenpokal: Da Cheftrainer Rico Schmitt im Halbfinale gegen Stahl Riesa gesperrt sein wird, probte der FSV dieses Szenario bereits schon einmal beim 2:1 in Greifswald.  © Marcus Hengst

"Wir wollten, dass Co-Trainer Daniel Rupf bereits die Abläufe alleine regeln kann und dadurch ein kleiner Vorteil besteht", ließ Lenk durchblicken. Mit dem Auftritt in Greifswald lässt sich konstatieren: Generalprobe gelungen!

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 29 57:24 64
2 FC Carl Zeiss Jena 29 56:29 60
3 Hallescher FC 29 55:30 56
4 FC Rot-Weiß Erfurt 28 55:37 53
5 FSV Zwickau 29 45:40 52
6 VSG Altglienicke 28 41:34 45
7 BFC Preussen 28 39:43 41
8 1. FC Magdeburg II 29 46:40 40
9 Chemnitzer FC 29 44:44 38
10 FSV 63 Luckenwalde 29 31:40 36
11 Hertha BSC II 28 41:51 36
12 SV Babelsberg 03 29 48:51 32
13 BFC Dynamo 28 38:43 32
14 ZFC Meuselwitz 28 40:47 32
15 Greifswalder FC 29 28:40 28
16 BSG Chemie Leipzig 29 31:44 28
17 FC Eilenburg 29 28:49 21
18 Hertha 03 Zehlendorf 27 20:57 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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