Schmitt-Elf in Ballerlaune: FSV Zwickau fertigt Zweitligisten 6:3 ab

Mülsen/Zwickau - Der FSV Zwickau setzt sich am Sonnabendnachmittag gegen den tschechischen Zweitligisten FK Usti nad Labem mit 6:3 (3:2) durch und feiert im fünften Testspiel den dritten Sieg.

Freude bei den Zwickauern nach dem 1:0 durch Cemal Sezer.  © Picture Point/Gabor Krieg

Ein tschechisches Medien-Team hatte sich am Rande des Spiels mit einem FSV-Fan unterhalten und unter anderem nach seinem Tipp gefragt. Die Antwort: 5:4.

Eine ziemlich kühne Prognose? Mitnichten, denn beide Klubs boten sich eine rassige Partie, sodass die 480 Zuschauer im Sportzentrum Stangendorf voll auf ihre Kosten kamen.

Cemal Sezer (7./12.) per direktem Freistoß aus gut 20 Metern und verwandeltem Foulelfmeter, brachte die Schwäne nach nicht einmal einer Viertelstunde komfortabel in Front.

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Die Gäste aus Nordböhmen, die sehr robust auftraten, fanden erst nach der witterungsbedingten Trinkpause besser hinein und verkürzten über Filip Novotny (32.). Als Zwickau im Strafraum keinen Zugriff bekam, glich Tsotne Berelidze (43.) aus.

Der tschechische Zweitligist deckte ein ums andere Mal die Schwächen im Deckungsverbund auf.

Vorne dagegen zeigte sich die Schmitt-Elf abgebrüht. Lennert Möbius (45.+2) bekam von Sezer den Vortritt am Elfmeterpunkt und verwandelte rechts unten.

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FSV Zwickau erhöht auf 5:2, Gäste treffen per Elfmeter

FSV-Coach Rico Schmitt kann mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein.  © Picture Point/Gabor Krieg

Es war bis dahin das erwartete Spiel auf Augenhöhe, denn auch was die Marktwerte anbelangt, bewegen sich Zwickau (2,43 Mio. Euro) und Usti (2,21 Mio. Euro) auf Augenhöhe.

Der FSV nur an diesem Tag im Abschluss effektiver. Fynn Seidel (46.) der nach positivem MRT-Befund nach seinen Knieproblemen wieder zur Verfügung stand, erhöhte direkt nach dem Seitenwechsel.

Veron Dobruna (64.) mit dem 5:2, ehe diesmal die Gäste per Elfmeter durch Yacouba Diarra (66.) erfolgreich waren.

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Diarra (74./77) hätte es danach nochmal spannend machen können. So war der Schlusspunkt den Schwänen durch Philipp Harant (82.) vorbehalten.

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