"Sehr ärgerlich!" FSV-Test zur Halbzeit abgebrochen
Grimma - "Sehr ärgerlich!", brachte Sportdirektor Robin Lenk (41) den Ausgang des Testspiels gegen den FC Grimma am Dienstagabend treffend auf den Punkt. Um sich dringend benötigte Spielpraxis zu holen, hatte der FSV Zwickau die Begegnung beim NOFV-Oberligisten vereinbart, musste dann nach einer gespielten Halbzeit aber quasi "halbverichteter" Dinge wieder aus dem Muldental von dannen ziehen.
Einsetzende Schneefälle hatten den Kunstrasen unbespielbar gemacht.
"Es hätte einfach keinen Sinn mehr ergeben, weshalb nach Rücksprache mit Schiedsrichter Lars Albert (47) der Abbruch erfolgte", so Lenk.
Die Schwäne, bei denen Lukas Eixler (22, Rückenprobleme) und Lucas Albert (35, Magen-Darm) fehlten, hatten zu diesem Zeitpunkt mit 1:0 in Führung gelegen.
Nach Seitenverlagerung war Josua von Baer (19) gut zur Grundlinie durchgegangen und hatte den Ball in den Rücken der Abwehr gelegt, wo Marc-Philipp Zimmermann (35) oder "The Snake", wie ihn Cheftrainer Rico Schmitt (57) gerne nennt, auf der Lauer lag und zubiss.
"Das war eine wirklich sehr schön herausgespielte Kombination", lobt Lenk.
Ständiges Auf und Ab beim Wetter
Wie geht es nun für die Schwäne weiter? Im neuen Jahr fielen nacheinander die Begegnungen mit Babelsberg, Jena und Hertha II. der Witterung zum Opfer, sodass Zwickau bislang noch kein einziges Pflichtspiel bestreiten konnte, während zum Beispiel Derbyrivale Chemnitzer FC bereits zwei absolviert hat.
"Wir stehen mit Meuselwitz in ständigem Kontakt. Sie würden am Sonntag gerne spielen und wollen uns am Mittwoch wieder informieren, wie der aktuelle Stand ist", berichtet Lenk.
Ein Blick auf die Wetterprognose für die nächsten Tage verheißt ein ständiges Auf und Ab.
So werden für Meuselwitz in der Donnerstagnacht Tiefsttemperaturen von -6 Grad Celsius vorausgesagt, wohingegen am Spieltag selbst 12 Grad Celsius angezeigt werden.
Titelfoto: Bildmontage: Sascha Petzold (3)

