Vier Platzverweise in Auerbach! Zwickau steht im Halbfinale und trifft auf Stahl Riesa

Auerbach/Zwickau - Der FSV Zwickau hat die Hürde VfB Auerbach gemeistert und steht im Halbfinale des Fußball-Landespokals. Die Elf von Trainer Rico Schmitt gewann am Sonntag beim Oberligisten mit 2:1 (1:0).

Die Zwickauer bejubeln vor ihrem Anhang das Freistoßtor von Cemal Sezer.  © Marcus Hengst

Vor über 1000 mitgereisten Fans sorgte Cemal Sezer in der 29. Minute für die Führung. Beim direkten Freistoß aus 18 Metern streckte sich Maximilian Schlosser, der beim VfB nur im Landespokal das Tor hüten darf, vergeblich.

Der Keeper kam zwar mit den Fingerspitzen noch an den Ball. Er konnte den Einschlag aber nicht verhindern.

Neun Minuten nach dem Seitenwechsel sorgte Veron Dobruna für das 2:0. Die Auerbacher klärten am eigenen Strafraum nicht energisch genug. Lukas Eixler köpfte die Kugel zu Dobruna. Der Angreifer versenkte den Ball direkt unten links.

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Die Vorentscheidung war das noch nicht. Denn die Schmitt-Elf verteidigte in der 69. Minute schwach. Erst konnte Maximilian Somnitz die Flanke von der linken Außenbahn nicht verhindern. Am Fünfmeterraum verlor Sandro Sengersdorf das Kopfballduell mit Cedric Graf. Der VfB-Stürmer nickte ein ins lange Eck: 1:2 aus Sicht der Gastgeber.

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Ben Colin Weigel (r., VfB Auerbach) sah nach einer Viertelstunde die erste Gelbe Karte in dieser Partie.  © Marcus Hengst

FSV Zwickau zittert sich in Schlussphase zum Sieg, Halbfinale gegen Stahl Riesa

Hier versucht Tim Kaiser (l.) vergeblich, den Zwickauer Maximilian Somnitz vom Ball zu trennen.  © Marcus Hengst

Vor 3000 Zuschauern mussten die Schwäne in der Schlussphase noch ordentlich zittern. In der 88. Minute kassierte Oliver Fobassam nach der Notbremse gegen Graf die Rote Karte.

Aus dem Freistoß konnten die Gastgeber kein Kapital schlagen. In der hitzigen Nachspielzeit sahen Trainer Schmitt, Pascal Schardt (VfB) und Jonas Dittrich (FSV) jeweils die Gelb-Rote Karte. Schmitt, Dittrich und Fobassam werden das Halbfinale damit verpassen.

Der FSV Zwickau hat im Halbfinale das leichteste Los erwischt. Die Westsachsen müssen zur BSG Stahl Riesa. Der Landesligist hatte am Samstag den Regionalligisten VFC Plauen überraschend mit 2:1 besiegt.

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Das Finale ist für die Schmitt-Elf damit greifbar nah. Gegner im Endspiel wäre der Chemnitzer FC oder der FC Erzgebirge Aue. Beide Teams treffen aufeinander. Das Heimrecht haben die Himmelblauen. Gespielt wird voraussichtlich am 22. April. Das Heimrecht im Landespokal-Finale hat der Gewinner der Partie Riesa gegen Zwickau.

Erstmeldung: 29. März, 16.09 Uhr, zuletzt aktualisiert: 16.33 Uhr

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 27 55:22 61
2 Hallescher FC 26 47:23 53
3 FC Rot-Weiß Erfurt 26 50:33 50
4 FC Carl Zeiss Jena 25 45:28 48
5 FSV Zwickau 26 40:32 48
6 VSG Altglienicke 26 37:31 41
7 1. FC Magdeburg II 27 43:37 37
8 Chemnitzer FC 26 42:40 37
9 FSV 63 Luckenwalde 26 29:34 35
10 BFC Preussen 24 34:38 34
11 Hertha BSC II 26 38:50 30
12 ZFC Meuselwitz 25 34:40 29
13 SV Babelsberg 03 25 40:45 27
14 BFC Dynamo 25 29:38 27
15 Greifswalder FC 26 27:38 26
16 BSG Chemie Leipzig 26 24:43 21
17 FC Eilenburg 27 26:47 19
18 Hertha 03 Zehlendorf 23 19:40 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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