Löhmannsröben über Gegenspieler im Ost-Kracher: "Weiß nicht, ob der kurz 'nen Tagtraum hatte"

Halle - "Also, wenn ich einen Spieler einhole, muss schon viel passieren. Weiß nicht, ob der kurz 'nen Tagtraum hatte", amüsierte sich HFC-Kicker Jan Löhmannsröben (34) köstlich, als er beschrieb, wie er kurz nach der Pause das mögliche 1:2 von FSV Zwickaus Stürmer Veron Dobruna (25) vereitelte. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, werden sie sich bei seinem Ex-Verein denken.

Jan Löhmannsröben (34, Foto) fing FSV-Kicker Veron Dobruna (25) ab und vereitelte so ein Tor seines Ex-Vereins.
Jan Löhmannsröben (34, Foto) fing FSV-Kicker Veron Dobruna (25) ab und vereitelte so ein Tor seines Ex-Vereins.  © Picture Point/Gabor Krieg

Es war eine Szene, symptomatisch fürs Spiel. Dobruna ging alleine auf Keeper Sven Müller (30) zu und verlor zunehmend an Geschwindigkeit, sodass ihn Löhmannsröben noch abfing. "Er schläft ja ein", ging Sportdirektor Robin Lenk (41) direkt danach in der Mixed-Zone des Leuna Chemie Stadions ähnlich harsch in die Kritik, wie es Dobrunas Gegenspieler tat.

Löhmannsröben übrigens war richtig nach feiern zu Mute. Er rief beim Gang in die Kabine lauthals: "Bacardi!" Sei auch gegönnt, denn Halle war am Ende einfach gieriger und griffiger an beiden Enden des Feldes.

Bei Zwickau dagegen war es weder Fisch noch Fleisch und zieht sich ein bisschen wie ein roter Faden durch 2026. "Der ein oder andere Spieler muss sich überlegen, ob Anspruch und Wirklichkeit bei ihm zusammenpassen", war Lenk ziemlich angefressen.

Lenk will Kritik nicht an einem Spieler festmachen

Er wollte diese Kritik explizit nicht an einem Spieler festgemacht wissen. Auch Sandro Sengersdorf (27), Max Somnitz (22) oder Theo Martens (23) bekamen ihr Fett weg. Er hätte noch mehr anführen können.

"Viele Spieler sind aktuell noch nicht in der Lage, an ihre Form aus der Hinrunde anzuknüpfen", meinte Lenk, der gleichzeitig anerkannte, dass Halle in der gegenwärtigen Verfassung einfach besser als Zwickau ist. Punkt.

"Du holst selbst in den vorigen vier Spielen zehn Punkte. Das übertüncht, dass die Art und Weise nicht gut war. Halle hat aufgedeckt, dass wir eine Menge Arbeit vor uns haben. Vielleicht hat das die Sinne geschärft, für die englische Woche mit dem Nachholer gegen Hertha II. und das Pokalspiel in Auerbach."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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