Zwei Abseitstore und Last-Minute-Schock: FSV gegen BFC nur 2:2

Zwickau - Der FSV Zwickau bleibt das 28. Heimspiel in Folge ungeschlagen, verschenkt beim 2:2 (1:1) gegen den BFC Dynamo am Sonntagabend aber zwei sicher geglaubte Punkte in der dritten Minute der Nachspielzeit.

FSV-Spieler Lennert Möbius brachte die Zwickauer in Führung.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die zweite Halbzeit sah ein Spiel auf ein Tor, in dem es die Schwäne verpassten, ihren Sturmlauf mit mehr als dem zwischenzeitlichen 2:1 von Cemal Sezer (54.) zu belohnen.

Tief in der Nachspielzeit stellte John Liebelt (90.+3.) mit dem ersten (!) Berliner Torschuss nach dem Seitenwechsel den Spielverlauf völlig auf den Kopf.

"Mich ärgert mehr, dass wir nicht das dritte Tor und den Deckel draufgemacht haben", sagte Sportdirektor Robin Lenk direkt nach Abpfiff.

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Zwickau legte los wie die Feuerwehr. Sezers vermeintlicher Führungstreffer (2.) wurde wegen einer äußerst knappen Abseitsentscheidung zurückgepfiffen. Dann flankte Josua von Baer mit links maßgenau auf Lennert Möbius (18.).

Der stieg auf Höhe des zweiten Pfostens schön hoch und köpfte den Ball lehrbuchmäßig ein. Sezer (33.) und Mönius (33.) mit der Doppelchance aufs 2:0, aber der Treffer fiel auf der Gegenseite.

Leander Fritzsche (45.), der im Hinspiel den Siegtreffer für die Hohenschönhausener aufgelegt hatte, traf auf Vorlage von Jan Shcherbakovski.

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FSV-Spieler meckert wegen Abseitsentscheidung: Gelbe Karte!

Abseits! Zwei Tore mussten für den FSV Zwickau wieder gestrichen werden.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die passende Antwort folgte nach der Pause. Lukas Eixlers Schuss parierte Nicolas Ortegel, Sezer behauptete sich in der Box und besorgte die neuerliche Führung.

Als der Angreifer (68.) zum Doppelpack ansetzte, ging die Fahne wieder hoch. Eine erneut diskutable Abseitsentscheidung, wie Sezer fand und sich fürs Reklamieren Gelb abholte. Leider gibt es in der vierten Liga keinen VAR und keine kalibrierte Linie...

Wenig später legte sich der Zwickauer den Ball den Tick zu weit vor und scheiterte an Ortegel. Eixler traf die Latte. Der FSV sündigte mit seinen Chancen und bekam dafür die Quitttung.

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Lenk: "In Summe machen wir ein ordentliches Spiel und ärgern uns über zwei verlorene Punkte."

FSV-Sportdirektor Robin Lenk war mit dem Ergebnis nicht zufrieden.  © picture point/Sven Sonntag

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 28 57:23 64
2 FC Carl Zeiss Jena 27 49:28 54
3 Hallescher FC 27 49:26 53
4 FC Rot-Weiß Erfurt 27 51:35 50
5 FSV Zwickau 27 42:34 49
6 VSG Altglienicke 27 38:32 42
7 Chemnitzer FC 27 43:41 38
8 BFC Preussen 26 37:40 38
9 1. FC Magdeburg II 28 44:39 37
10 FSV 63 Luckenwalde 27 29:35 35
11 Hertha BSC II 27 40:51 33
12 ZFC Meuselwitz 27 39:45 32
13 SV Babelsberg 03 27 46:47 31
14 BFC Dynamo 27 33:42 29
15 Greifswalder FC 27 27:38 27
16 BSG Chemie Leipzig 27 25:44 22
17 FC Eilenburg 28 27:48 20
18 Hertha 03 Zehlendorf 25 19:47 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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