Vor DFB-Pokal-Kracher gegen Schalke: Halle reißt sich um Dzeko-Trikot

Halle (Saale) - Ganz Halle fiebert Schalke entgegen! Seit Tagen ist der DFB-Pokal-Hit gegen den Pott-Club (Anstoß: 20.45 Uhr) ausverkauft. Den ersten Wettstreit will HFC-Routinier Soufian Benyamina (36) für sich entscheiden.

Halle ist heiß auf das Pokal-Duell gegen Schalke 04. (Archivfoto)  © IMAGO / Köhn

Der Angreifer, der als bislang einziger im Ligabetrieb traf, kündigte vor dem Duell an, das Trikot von Schalke-Superstar Edin Dzeko (40) nach Abpfiff zu beanspruchen.

Auf der Pressekonferenz merkt der Stürmer selbstbewusst an: "Ich glaube, der Älteste hat da Vorrang. Ich frage mal, wie die Lage ist bei Dzeko."

Doch einer hat da etwas dagegen! Trainer Robert Schröder (38), der offenbar auch das Dzeko-Trikot haben will, grätscht dazwischen: "Ich bin aber noch älter als du."

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Damit es zu keinem Streit zwischen Trainer und Spieler kommt, gibt Schröder nach und fügt mit einem Augenzwinkern an, dass er auch mit einem Tausch der Taktiktafel von S04-Coach Miron Muslic (43) zufrieden wäre.

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TV-Übertragung zwischen dem Halleschen FC und Schalke 04 in der ARD

Edin Dzeko (40) und Miron Muslic (43) sind die Gesichter der Schalker Bundesliga-Rückkehr.  © Bernd Thissen/dpa

Vor dem Topspiel der ersten Runde, das die ARD live im Free-TV überträgt, richten sich viele Blicke auf das Duell der beiden Top-Stürmer. Über den früheren Torschützenkönig der Bundesliga 2010 sagt Benyamina: 

"Ich weiß gar nicht, wie alt ist er denn jetzt? 40? Dzeko ist auf jeden Fall ein überragender Stürmer, den ich auch mal so in meiner Kategorie hatte zu den Stürmern, wo man sich was abgucken kann. Auch mit seinem Profil, was mir ähnelt."

Benyamina, immerhin der erfolgreichste Torjäger der Regionalliga Nordost der vergangenen vier Saisons, schwärmt: "Ich mochte ihn extrem als Spielertyp. Respekt, dass er noch in dem Alter so performt. Wahnsinn."

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Und wie will der HFC den Altmeister im Schalker Angriff stoppen? "Wir müssen da einfach dagegenhalten, müssen es von Beginn an schaffen, die Massen hinter uns zu bringen, dass wir extrem fleißig, intensiv arbeiten, dass wir natürlich auch eine gewisse Ruhe am Ball haben", so Schröder.

Außerdem brauche es "ein bisschen Matchglück und 'Soufi' mit einem sehr guten Fuß."

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