Das tut weh: Hertha BSC muss lange auf Kownacki verzichten und wehrt sich
Von David Langenbein
Berlin - Der Platzverweis für Dawid Kownacki (28) war ohnehin schon eine harte Entscheidung. Jetzt wehrt sich Hertha BSC gegen die lange Sperre für den Stürmer.
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den 28-Jährigen wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall mit einer Sperre von drei Ligaspielen belegt, wie der DFB mitteilte. Dagegen legten die Berliner Einspruch ein.
Der Pole war am Sonntag beim 2:2 der Hertha gegen Darmstadt 98 in der 70. Minute von Schiedsrichter Florian Lechner (34) mit einer Roten Karte vom Platz gestellt worden, was von einigen Beobachtern als harte Entscheidung angesehen wurde.
Kownacki hatte einen Konter der Hessen mit einem Tritt in die Beine von Luca Marseiler (28) unterbunden.
Hertha-Kapitän Fabian Reese sagte nach dem Spiel, dass Lechner die Entscheidung ihm gegenüber damit begründet habe, dass Kownacki keine Chance gehabt habe, an den Ball zu kommen und nur in die Beine ging.
Die Sperre wäre ein herber Schlag für die Hertha, die zuletzt bei der Chancenverwertung immer wieder Probleme hatte. Kownacki konnte in dieser Saison wegen Verletzungen erst sieben Pflichtspiele von Beginn machen.
Titelfoto: Andreas Gora/dpa
