Er will weg: Entscheidung um Herthas Eitschberger gefallen
Berlin - Gegen Karlsruhe durfte Julian Eitschberger (21) sich mal wieder beweisen. Es dürften weitere Einsätze folgen - für Hertha BSC!
Der Rechtsverteidiger hatte angesichts mangelnder Perspektive schon vor der Mini-Winterpause seinen Wechselwunsch geäußert. Laut kicker soll ein nicht genannter Zweitligist konkretes Interesse gezeigt haben, der Hauptstadtklub aber wich von der geforderten Ablöse von 1,5 Millionen Euro nicht ab.
Eine Woche vor Ende des Transferfensters ist klar: Eitschberger bleibt. Mindestens bis Saisonende. Das vermeldet Bild.
Demnach soll vor der Entscheidung ein Gespräch mit den Hertha-Bossen und Stefan Leitl (48) stattgefunden haben. Der Chefcoach hatte schon im Trainingslager die Tür für Eitschberger aufgemacht.
"Ich erwarte absolutes Commitment der Hertha gegenüber, wenn es nicht zum Wechsel kommt. Ich erlebe hier einen Julian Eitschberger, der sehr motiviert und total integriert ist. Letztendlich ist jeder Spieler selbst verantwortlich, Leistung zu bringen, um zu spielen", so Leitl.
Schon am Sonntag könnte das Eigengewächs weiterhin Werbung in eigener Sache betreiben. Weil sich Deyovaisio Zeefuik (27) schon nach wenigen Sekunden die fünfte Gelbe Karte abholte, wird gegen Darmstadt der Posten des Rechtsverteidigers frei. Die Chance für Eitschberger?
Titelfoto: David Inderlied/dpa
