Fall Karbownik: Warum Hertha hoffen kann und doch bangen muss

Berlin - Was wird aus Michal Karbownik (25)? Hertha BSC will den auslaufenden Vertrag des Linksverteidigers gerne verlängern und kann sich offenbar weiter Hoffnung machen, dass der Pole doch noch in Berlin bleibt.

Michal Karbownik (25) spielt seit drei Jahren für Hertha BSC.  © Sebastian Kahnert/dpa

Lange Zeit wurde der 25-Jährige vor allem mit Werder Bremen in Verbindung gebracht, doch das Interesse am agilen Linksverteidiger ist schon länger erkaltet. Jetzt scheint sich auch die Rückkehr in sein Heimatland vorerst zerschlagen zu haben.

Widzew Lodz wollte ihn haben, kann die Gehaltsvorstellungen aber nicht zahlen. Das macht eine Verpflichtung derzeit eher unwahrscheinlich. Nach Bremen ist polnischen Medienberichten zufolge auch Lodz wohl raus.

Allerdings: Karbownik bleibt begehrt. Auch andere Vereine zeigen laut Kicker Interesse.

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"Es ist eine offene Situation. So ehrlich muss man sein", erklärte Sportdirektor Benjamin Weber (46) nach dem 2:1 über Fürth. "Wir sind sowohl mit ihm als auch mit seinem Management im ständigen Austausch. Fakt ist aber: Es ist noch keine finale Entscheidung gefallen."

Als Königstransfer nach dem Abstieg verpflichtet, schaffte der flexibel einsetzbare Pole erst im dritten Jahr den Durchbruch. Jetzt kämpft Hertha weiter um einen Verbleib.

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Problem: Die Berliner fahren weiter einen strikten Sparkurs, wollen den Gehaltsetat bei den Profis weiter senken. Heißt: Karbownik, dessen Vertrag Ende Juni ausläuft, müsste auf Geld verzichten. Wie bei Lodz könnte es auch bei der klammen Alten Dame am Gehalt scheitern.

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