Hertha mit Heimspiel und doch mit Los-Pech: Revanche für Union?

Von Jordan Raza

Berlin - Union Berlin, Hertha BSC und Energie Cottbus haben knifflige Gegner in der zweiten Runde des DFB-Pokals erwischt.

Union-Kapitän Christopher Trimmel (38) und Hertha-Kapitän Fabian Reese (27, r.) können sich über ein Heimspiel freuen.
Union-Kapitän Christopher Trimmel (38) und Hertha-Kapitän Fabian Reese (27, r.) können sich über ein Heimspiel freuen.  © David Inderlied/dpa, Friso Gentsch/dpa

Während die Köpenicker wie im Vorjahr auf Favoritenschreck Arminia Bielefeld treffen, ist Drittligist Energie Cottbus zu Hause klarer Außenseiter gegen RB Leipzig. Auf Hertha wartet schon wieder ein Duell mit Liga-Konkurrent SV Elversberg.

Die Berliner und die Saarländer hatten sich erst am Freitag in der 2. Liga gegenübergestanden. Elversberg gewann 2:0. Der Hauptstadt-klub träumt seit Jahren vergeblich von einem Pokalfinale im heimischen Olympiastadion.

Union kann sich für die Niederlage im Vorjahr revanchieren. Damals verloren die Eisernen ebenfalls in der zweiten Runde in Bielefeld mit 0:2. Die Arminia marschierte anschließend ins Finale und verlor dort gegen den VfB Stuttgart.

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Aber: Diesmal spielt Union vor Heimpublikum in der Alten Försterei.

"Bielefeld hat in der vergangenen Pokalsaison und in der ersten Runde gegen Bremen erneut unter Beweis gestellt, dass es nicht einfach wird, sie zu schlagen. Natürlich freuen wir uns auch, dass wir mal wieder ein Heimspiel im Pokal haben und wollen diesen Vorteil nutzen", sagte Geschäftsführer Profifußball, Horst Heldt (55).

Cottbus hatte auf Zweitligist gehofft

Energie Cottbuss schlug in der ersten Runde Hannover 96.
Energie Cottbuss schlug in der ersten Runde Hannover 96.  © Robert Michael/dpa

Cottbus steht erstmals seit 2013 in der zweiten Runde. "War ein bisschen ein anderer Wunsch gewesen. Wir hatten ein bisschen gehofft, dass es ein Zweitligist wird, der nicht so ganz in Form ist", gestand Energie-Präsident Sebastian Lemke in der ARD mit Blick auf den Gegner aus Leipzig.

Cottbus hatte sich zum Auftakt gegen Hannover 96 durchgesetzt. Das beste Ergebnis der Lausitzer liegt schon Jahrzehnte zurück. In der Saison 1996/97 erreichte Energie das Finale und verlor 0:2 gegen den VfB Stuttgart.

Die zweite Runde ist für den 28. und 29. Oktober angesetzt. Das Achtelfinale folgt Anfang Dezember. Das Endspiel im Berliner Olympiastadion steigt am 23. Mai 2026.

Titelfoto: David Inderlied/dpa, Friso Gentsch/dpa

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