Nach Krawallen: Hertha droht eigenen Anhängern mit Stadionverbot

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Von Jordan Raza

Berlin - Nach den Krawallen im Zweitliga-Spiel bei Dynamo Dresden droht Hertha BSC seinen Anhängern jetzt mit harten Konsequenzen.

Beim Spiel am 4. April kletterten Fans beider Teams über die Absperrzäune.
Beim Spiel am 4. April kletterten Fans beider Teams über die Absperrzäune.  © Sebastian Kahnert/dpa

"Stadionverbote. Man wird sicherlich auch darüber diskutieren müssen, wie es mit der Ausübung der Mitgliedschaft aussieht. Diese Diskussion ist aus unserer Sicht unumgänglich", sagte Geschäftsführer Peter Görlich der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". 

Bei dem Spiel am 4. April waren Anhänger beider Mannschaften über Absperrzäune geklettert und hatten sich im Innenraum des Stadions unter anderem mit Feuerwerkskörpern attackiert.

Polizisten schritten daraufhin ein, trennten die Lager und sicherten das Spielfeld. Auch Dresden hatte seinen Anhängern mit Stadionverboten und dem Entzug der Mitgliedschaft gedroht. 

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Die Polizei arbeitet den Fall derzeit auf. "Bislang sind keine Tatverdächtigen identifiziert worden. An dieser Stelle sind weitere Ermittlungen notwendig", hatte die "Sächsische Zeitung" einen Sprecher der Polizeidirektion Dresden zitiert.

Bislang hat die Polizei keine Tatverdächtigen identifizieren können.
Bislang hat die Polizei keine Tatverdächtigen identifizieren können.  © Sebastian Kahnert/dpa

Görlich berichtete von einem sehr intensiven und sehr offenen Austausch mit der aktiven Fanszene. "Mich hat erschüttert, wie man in Dresden agiert hat, aber es ist jetzt nicht so, dass sich eine Gruppe vor der anderen in den Staub wirft. Da fallen sehr klare und sehr deutliche Worte", stellte der 59-Jährige klar.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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