Deal fix! HSV leiht Bruder von gesperrtem Vuskovic aus
Hamburg - Auf diesen Transfer haben alle gewartet! Pünktlich zum Derby gegen den FC St. Pauli hat sich der Hamburger SV mit Luka Vuskovic (18) verstärkt. Der Abwehrspieler kommt per Leihe von Tottenham Hotspur.
Alles in Kürze
- HSV leiht Luka Vuskovic von Tottenham Hotspur aus
- Vuskovic ist Bruder des gesperrten Mario Vuskovic
- Der 18-Jährige wechselt in den Volkspark per Leihe
- Luka Vuskovic soll in der Dreier-Abwehrreihe auflaufen
- Er bringt Physis und Kopfballstärke in die HSV-Defensive

Seit Tagen, wenn nicht sogar seit Wochen, haben die Fans des HSV auf diesen Transfer gehofft, am Freitag wurde er verkündet. Der Bruder des wegen Dopings gesperrten Mario Vuskovic (23) wechselt in den Volkspark, nachdem er am Donnerstag seinen Medizincheck in der Hansestadt absolviert hatte.
Das mit Spannung erwartete Derby wird er wohl nur von der Tribüne aus verfolgen, ein Einsatz wäre noch etwas zu früh für das Talent gekommen.
"Wir haben uns in den vergangenen Wochen besonders intensiv um Luka bemüht und sind sehr glücklich, dass er sich entschieden hat, den nächsten Schritt seiner Entwicklung beim HSV zu gehen", erklärt HSV-Vorstand Stefan Kuntz (62).
"Er hat durch Mario bereits eine enge Bindung zum Verein und zur Stadt entwickelt. Darauf wollen wir aufbauen", so Kuntz.
Sportdirektor Claus Costa (41) zählt auf die sportlichen Qualitäten: "Luka bringt für sein Alter ein außergewöhnliches Gesamtpaket mit. Mit seiner Physis sowie seiner Kopfball- und Zweikampfstärke verleiht er unserer Defensive auf Anhieb weitere Präsenz. Gleichzeitig ist er mutig im Aufbauspiel und torgefährlich nach Standards."
Luka Vuskovic dürfte bei HSV in Dreier-Abwehrreihe auflaufen
Vuskovic dürfte in der Dreier-Abwehrreihe den Platz rechts einnehmen und damit Neuzugang Warmed Omari (25) verdrängen, der allerdings bislang einen guten Eindruck hinterlassen hatte.
In Tottenham hatte sich der junge Kroate aufgrund der starken Konkurrenz nicht durchsetzen können, bei seinen Leihstationen in Polen (Radomiak Radom) und Belgien (KVC Westerlo) konnte er sein Potenzial bereits andeuten.
Titelfoto: IMAGO / Sebastian Frej