HSV empfängt Stuttgart: In anderthalb Jahren ist viel passiert

Hamburg/Stuttgart - In anderthalb Jahren kann viel passieren - vor allem im Fußball. Das sieht man einmal mehr, wenn man vor dem Heimspiel des HSV gegen den VfB Stuttgart am Sonntag (15.30 Uhr) einen Blick auf das jüngste Duell der beiden Traditionsklubs wirft.

Als der HSV und der VfB Stuttgart zuletzt aufeinandertrafen, ging es um Auf- und Abstieg. Es war in der Relegation 2023. (Archivfoto)  © WITTERS

Im Juni 2023 trafen die Hanseaten und die Schwaben in der Relegation aufeinander. Für den HSV ging es um den langersehnten Aufstieg, für die Stuttgarter um den Klassenerhalt - mit einem deutlichen Ausgang.

Der VfB, bei dem Sebastian Hoeneß (43) wenige Wochen zuvor als Chefcoach übernommen hatte, ließ den Hamburgern unterm Strich keine Chance und entschied das Duell über Hin- und Rückspiel ganz klar mit 6:1 für sich.

Die Schwaben hielten auf den letzten Metern die Klasse und entwickelten sich seitdem zu einem Top-Klub in der Bundesliga. Auf die Vizemeisterschaft 2024 und die Teilnahme an der Champions League folgten ein neunter Platz und der Triumph im DFB-Pokal samt Qualifikation für die Europa League.

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"Die Entwicklung seit dem Relegationsspiel ist mit dem Pokalsieg und der mehrfachen Qualifikation für das internationale Geschäft außergewöhnlich. Besonders im Hinblick auf die Art und Weise, für welchen Fußball die Mannschaft steht. Es macht als neutraler Beobachter sehr viel Spaß, ihre Spiele zu verfolgen und Ideen mitzunehmen", betonte HSV-Coach Merlin Polzin (35) unter der Woche.

Als Tabellenfünfter geht der VfB nun auch als ganz klarer Favorit in die Partie am Sonntag. Die Gier auf eine Revanche für die verlorene Relegation könnte bei den Rothosen allerdings einiges freisetzen - es wird spannend.

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Die voraussichtlichen Aufstellungen

HSV: Heuer Fernandes - Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha - Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim - Vieira, Königsdörffer, Dompé

VfB: Nübel - Jeltsch, Chabot, Hendriks - Vagnoman, Karazor, Stiller, Leweling - El Khannouss, Führich - Undav

Der TAG24-Tipp

Die Hanseaten ziehen in einem torreichen Spiel den Kürzeren und müssen eine 2:3-Heimniederlage hinnehmen.

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 12 44:9 34
2 RB Leipzig 12 22:13 26
3 Borussia Dortmund 12 21:11 25
4 Bayer 04 Leverkusen 12 28:17 23
5 TSG 1899 Hoffenheim 12 25:17 23
6 VfB Stuttgart 11 20:15 22
7 Eintracht Frankfurt 11 27:22 20
8 SV Werder Bremen 12 16:21 16
9 1. FC Köln 12 21:20 15
10 1. FC Union Berlin 12 15:19 15
11 Borussia Mönchengladbach 12 16:19 13
12 SC Freiburg 11 15:20 13
13 FC Augsburg 12 15:27 10
14 Hamburger SV 11 9:17 9
15 VfL Wolfsburg 11 13:21 8
16 1. FC Heidenheim 12 10:27 8
17 FC St. Pauli 12 10:24 7
18 1. FSV Mainz 05 11 11:19 6

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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