Geplatzter Test, Regionalliga wird wohl auch nichts: Stolperwoche für Lok Leipzig!
Leipzig - Nicht wie geplant findet an diesem Wochenende ein weiteres Testspiel des 1. FC Lokomotive Leipzig statt. Zudem ist der Regionalliga-Auftakt 2026 für die Sachsen in akuter Gefahr. Keine leichte Situation für Blau-Gelb, die eigentlich schon wieder sehr gut im Saft stehen.
Nach TAG24-Informationen wollte der aktuelle Tabellenführer an diesem Wochenende gegen Ligakonkurrent 1. FC Magdeburg II testen, der seine Elf sogar mit Spielern des Anschlusskaders aus der 1. Mannschaft bestücken wollte, die ja bekanntlich in der 2. Bundesliga kickt.
Weil aber auch der Rasen in Sachsen-Anhalt durch die Wetterbedingungen extrem gelitten hat, wurde daraus nichts.
Ungünstig, dass es auch im Bruno-Plache-Stadion nicht besser aussieht. "Trainiert wird wegen des tief gefrorenen Bodens aktuell auf dem Kunstrasen oder in der Halle, winterfeste Kleidung samt Handschuhe ist mehr oder weniger Pflicht", heißt es vonseiten des Vereins. Einen geeigneten Testgegner im eigenen Rund empfangen ging also auch nicht.
Die Problematik ist jetzt, dass sich die Witterungsverhältnisse in den nächsten Tagen nicht gerade verbessern sollen. Daher kann man beinahe schon davon ausgehen, dass die Regionalliga-Partie am kommenden Samstag beim ZFC Meuselwitz verschoben werden muss.
Nach TAG24-Informationen sind die Blau-Gelben schon jetzt bemüht, einen alternativen Testgegner zu finden.
Kader von Lok Leipzig erholt sich
Etwas schade ist der Stolperstart definitiv, weil die Leipziger schon wieder richtig gut im Saft stehen. Das Trainingslager in Belek inklusive zweier starker Tests war sehr erfolgreich.
Zudem hat sich der leicht lädierte Kader ziemlich erholt.
Der Klub: "Die zuletzt leicht angeschlagenen Jonas Arcalean, Filip Kusic und Stefan Maderer trainieren ebenso wieder voll mit wie Pepe Böhm, der seinen Infekt auskuriert hat. Auch Rilind Kabashis Verletzung aus dem Trainingslager erwies sich als nicht schwerwiegend, sodass er in Kürze ebenso ins volle Training einsteigen wird wie Ayodele Adetula (nach Zerrung)."
Bleiben also nur noch zwei Akteure aktuell zurück: "Somit sind aktuell nur Malik McLemore (nach Kreuzbandriss nach wie vor viel individuelles Training) und Jan-Philipp Stein (Meniskus-Abriss) nicht beim Mannschaftstraining."
Titelfoto: Silvio Bürger/PICTURE POINT / Gabor Krieg

