Angreifer von Lok Leipzig im Krankenhaus! "Alles abklären, auch Echo fürs Herz"

Leipzig - Bitterer Wermutstropfen für Lok Leipzig nach dem über weite Teile überzeugenden 4:0 gegen Hertha BSC II am Sonntagnachmittag. Angreifer Dorian Cevis (24) musste ins Krankenhaus gebracht werden. Diagnose offen!

Lok Leipzigs Dorian Cevis (24) fühlte sich Mitte der ersten Halbzeit gegen Hertha plötzlich unwohl.
Lok Leipzigs Dorian Cevis (24) fühlte sich Mitte der ersten Halbzeit gegen Hertha plötzlich unwohl.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Nach 22 gespielten Minuten setzte sich der offensive Mittelfeldmann ohne Gegnereinwirkung an der Mittelfeldlinie auf den Rasen. Mitspieler zeigten sofort Richtung Bank an, dass Cevis ausgewechselt werden soll.

Unter Begleitung wurde Leipzigs Nummer 22 schließlich zur Bank gebracht, wo es ihm noch sichtlich schlecht ging.

"Er hat sich einfach nicht gut gefühlt. Es ist wohl eher wie so ein kleiner Schwächeanfall gewesen. Er wurde jetzt erst einmal gecheckt und zur Sicherheit jetzt ins Krankenhaus gefahren. Dort wird alles noch einmal abgeklärt, auch ein Echo fürs Herz und dann hoffen wir, dass er bald wieder da ist", so Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) nach Abpfiff gegenüber TAG24.

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"Ich hoffe einfach, dass es nicht dramatisch ist", ergänzte Trainer Jochen Seitz (49), der den Ausfall mit Eren Öztürk (21) erfolgreich kompensieren konnte.

In der Halbzeit sprachen die Verantwortlichen bei Blau-Gelb noch von Kreislaufproblemen. Hoffentlich war es das am Ende auch nur.

Da ging nix mehr. Cevis blieb ohne Gegnereinwirkung auf dem Rasen liegen.
Da ging nix mehr. Cevis blieb ohne Gegnereinwirkung auf dem Rasen liegen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Lok Leipzig in der Breite gut aufgestellt

Bis zum kommenden Samstag hat Cevis Zeit, sich zu erholen, dann ist die Loksche in der Regionalliga Nordost als Nächstes beim SV Babelsberg im Einsatz. Sollte es aber nicht reichen, haben die Sachsen am Sonntag eindrucksvoll gezeigt, dass der Kader auch in der Breite ziemlich gut aufgestellt ist.

Vizekapitän Farid Abderrahmane (30) stand gelbgesperrt nicht im Kader und dennoch ging Lok siegreich mit 4:0 vom Feld. "Ich würde trotzdem gern wieder mitspielen. Zugucken ist immer schlimm", so der Mittelfeldmotor lächelnd gegenüber TAG24. "Aber wir haben das heute gut gemacht. Spätestens nach dem 2:0 war das durch."

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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