Hammer bei Aufstiegs-Aspirant Lok Leipzig: Maderer und von Piechowski gehen!

Leipzig - Personalhammer bei Lok Leipzig! Der aktuelle Tabellenführer der Regionalliga Nordost, der gute Chancen hat die Aufstiegsspiele zur 3. Liga zu bestreiten, wird ab der kommenden Saison auf zwei Stammkräfte verzichten müssen.

Laurin von Piechowski (32, l.) und Stefan Maderer (29) verlassen Lok Leipzig zum Saisonende.  © picture point/Sven Sonntag

Demnach werden Mittelstürmer Stefan Maderer (29) und Innenverteidiger Laurin von Piechowski (32) die Sachsen definitiv verlassen.

Das teilte der Klub am Dienstagmittag mit. Demnach hatten beide Spieler ein Angebot vom Verein vorliegen, auch in der nächsten Spielzeit das Blau-Gelbe-Trikot zu tragen. Beide lehnten aber ab.

Toni Wachsmuth (39), Geschäftsführer Sport:
"Wir hätten mit beiden Spielern gerne verlängert, müssen aber ihre Entscheidung akzeptieren. Jetzt gehen wir davon aus, dass beide im Saisonendspurt wieder auf dem Platz stehen und alles dafür geben, damit wir als Mannschaft unsere Ziele erreichen."

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Momentan sind beide Akteure verletzt. Maderer laboriert an einem Haarriss im Fuß, von Piechowski an einem Muskelfaserriss.

"Bei günstigem Heilungsprozess werden beide noch in der laufenden Saison in den Trainings- und Spielbetrieb zurückkehren können", heißt es aber seitens des Klubs.

Wäre gut! Gerade in der Offensive fehlt es der Lokschen seit dem Ausfall von Maderer an Durchschlagskraft. Bei den Aufstiegsspielen, bei denen es aller Voraussicht nach gegen die Würzburger Kickers geht, wäre es enorm wichtig, wieder auf den Torjäger setzen zu können.

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Gerade Maderer fehlte Lok Leipzig zuletzt sehr. Der Torjäger kommt bislang auf 14 Treffer in dieser Saison.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Maderer und von Piechowski in die 3. Liga?

Gerade wegen der Aufstiegschance, die die beiden Spieler mit Lok Leipzig haben, scheint man davon ausgehen zu können, dass Klubs aus einer höheren Liga angeklopft haben, um die Leipziger zu verpflichten. Wo genau es für Maderer und von Piechowski gehen wird, wurde aber noch nicht verraten.

Dass aber gerade der Torjäger mit seinen 14 Treffern und sieben Vorlagen in der Regionalliga auf sich aufmerksam gemacht und Begehrlichkeiten geweckt hat, war klar.

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 31 58:24 68
2 FC Carl Zeiss Jena 31 59:34 63
3 Hallescher FC 31 57:30 60
4 FC Rot-Weiß Erfurt 31 62:41 58
5 FSV Zwickau 31 47:40 58
6 VSG Altglienicke 31 47:37 49
7 Chemnitzer FC 31 49:47 44
8 BFC Preussen 31 45:52 44
9 1. FC Magdeburg II 31 51:46 43
10 FSV 63 Luckenwalde 31 34:43 39
11 Hertha BSC II 31 44:55 39
12 BFC Dynamo 31 41:46 36
13 SV Babelsberg 03 31 56:57 35
14 BSG Chemie Leipzig 31 36:46 34
15 ZFC Meuselwitz 31 42:54 32
16 Greifswalder FC 31 30:42 31
17 FC Eilenburg 31 33:54 23
18 Hertha 03 Zehlendorf 31 26:69 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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