Jena macht Titelkampf wieder spannend! Lok Leipzig verliert Regionalliga-Knaller

Leipzig - Das Spitzenspiel der Regionalliga Nordost geht an Carl Zeiss Jena! Tabellenführer Lok Leipzig musste sich trotz 1:0-Halbzeitführung am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Ein Unentschieden wäre sicherlich das gerechtere Ergebnis gewesen, aber davon kann sich Blau-Gelb jetzt auch nichts kaufen.

Damit ist der Meisterkampf in der Liga nun doch wieder spannend. Gewinnt Carl Zeiss noch das Nachholspiel, sind es nur vier Punkte zur Lokschen.

Ein vermeidbarer Zwischenstand, weil bis zur Halbzeit eben alles nach einem Punktgewinn aussah. Doch das frühe 1:1 nach Wiederanpfiff brachte die Gastgeber etwas aus dem Tritt. Man hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass das 2:1 kurz vor Spielende noch egalisiert werden könnte. Ärgerlich: Die beiden Gegentreffer fielen jeweils nach einem Standard.

Spielstand:

Lok Leipzig - FC Carl Zeiss Jena 1:2

Tore: 1:0 Stefan Maderer (37. Minute), 1:1 Kevin Lankford (47. Minute), 1:2 Emeka Oduah (84. Minute)

Wir berichteten für Euch in unserem Liveticker. Hier gibt es ihn zum Nachlesen.

Stimmen zum Spiel Lok Leipzig gegen Carl Zeiss Jena

Farid Abderrahmane: "Das 1:1 fällt einfach zu nem beschissenen Zeitpunkt, direkt nach der Pause. Danach war Jena schon relativ besser, ohne jetzt riesige Chancen zu haben. Aber wir hatten dann auch nicht mehr so die Entlastung. Und dann kommt halt wieder der seitliche Freistoß und es steht 1:2. Unentschieden wäre halt auch gerecht gewesen."

Djamal Ziane: "Wir sind immer noch Tabellenführer. Es wäre alles andere als richtig, jetzt den Kopf hängen zu lassen. Klar, müssen wir das heute aufarbeiten. Es ist natürlich frustrierend. Aber es war auch keine grottenschlechte Leistung heute. Ich bin sehr zuversichtlich, für die nächsten Wochen. Das wäre ja auch schlimm, wenn nicht. Ich kann mich ja jetzt nicht hierhin stellen und sagen: "Das wars jetzt."

Jochen Seitz: "Für mich war es der ungünstigste Zeitpunkt, direkt nach der Pause den Gegentreffer zu kriegen. Trotzdem war es in der zweiten Halbzeit - die Standardsituationen mal weggerechnet - ein sehr ausgeglichenes Spiel mit wenig Torraumszenen. Deswegen ist die Niederlage extrem ärgerlich heute. Vor allem, weil es in der ersten Halbzeit hätte schon 2:0 stehen können."

Lok Leipzig unterliegt Carl Zeiss Jena mit 1:2

Und so ist es. Carl Zeiss Jena dreht das Spiel im zweiten Durchgang und besiegt Tabellenführer Lok Leipzig mit 2:1.

90.+1 Minute: Es läuft schon die Nachspielzeit. Hier passiert wohl nichts mehr.

89. Minute: Jena fast mit dem 3:1. Aber Naumann wahrt die Punktchance per Parade.

Der starke Andreas Naumann parierte einige Male, konnte bei beiden Gegentreffern aber nicht viel machen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

88. Minute: Es wird unruhig im Stadion. Gerade glaubt niemand so richtig an ein Lok-Comeback. Viel Nachspielzeit wird es wohl auch nicht geben.

86. Minute: Jena hat sich das Comeback im zweiten Durchgang irgendwie verdient. Lok wirkte - gerade in der Offensive - nicht mehr so griffig.

84. Minute: Tooor für Jena! Jetzt ist es doch noch passiert, Lok fängt sich das 1:2. Emeka Oduah ist der Torschütze, der nach einem Freistoß und viel Trubel im Lok-Strafraum die Chance nutzt!

82. Minute: Die letzten Minuten laufen. Insgesamt ist die zweite Halbzeit etwas schwächer als der erste Durchgang. Spannend ist aber, ob einem Team der Lucky Punch gelingt.

76. Minute: Offenes Spiel, noch immer. Aber Carl Zeiss ist jetzt besser und näher am Siegtreffer dran.

Die Fans von Lok Leipzig haben zwischenzeitlich auch etwas Pyro angezündet.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

72. Minute: Riesenchance für Jena! Nach einer Ecke kommt Lankford per Kopf an den Ball. Naumann reagiert aber glänzend pariert.

70. Minute: Die letzten 20 Minuten laufen im Bruno. Kann sich eine Mannschaft noch den Sieg schnappen? Momentan hat Lok etwas Oberwasser.

Schlussphase zwischen Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena läuft

Enge Kiste zwischen Jena und Lok. Beide Teams schenken sich nichts.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

66. Minute: Soeben hat der Stadionsprecher verkündet, dass die Zuschauerzahl fünfstellig geworden ist. 10.181 Fans sind im Bruno, um sich die Partie anzusehen.

64. Minute: Brenzlige Situation im Jena-Strafraum. Am Ende liegen Ziane und zwei Kicker der Auswärtsmannschaft. Es gibt Freistoß für die Gäste.

60. Minute: So richtig fällt beiden Teams gerade nicht viel ein. Wenn ein Team als Sieger vom Platz gehen will, muss da mehr kommen.

56. Minute: Blau-Gelb möchte gern den alten Abstand wieder herstellen. Doch momentan fehlt es an Abschlüssen. Jena lauert.

49. Minute: kalte Dusche für die Loksche, die die Führung sicher nicht so schnell aus der Hand geben wollte. Doch Blau-Gelb ist schon wieder im Vorwärtsgang.

47. Minute: Tor für Jena! Die Gäste haben sich was vorgenommen, kommen druckvoll aus der Kabine. Ein Freistoß von knapp außerhalb des Strafraums von links landet direkt im Kasten rechts. Der eingewechselte Kevin Lankford ist der Torschütze.

Zweite Halbzeit zwischen Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena

Die Mannschaften stehen wieder auf dem Feld. Es kann weitergehen. Stefan Maderer wurde ausgewechselt, für ihn steht jetzt Djamal Ziane auf dem Platz.

Halbzeit zwischen Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena

Nach spannenden 45 Minuten im Spitzenspiel führt Lok Leipzig verdient mit 1:0 gegen Verfolger Carl Zeiss Jena. War die Partie anfangs noch sehr ausgeglichen, wurden die Hausherren gegen Ende der ersten Hälfte immer besser und erarbeiteten sich schließlich den Treffer durch Stefan Maderer. Die Führung hätte auch noch höher ausfallen können, doch Jena rettete sich in die Kabine.

Überschattet wurde die erste Hälfte von einem medizinischen Notfall im Lok-Fanblock.

Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena liefern ein gutes Spiel ab.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

45. Minute: Gleich ist Pause. Scheint so, als geht Lok mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Pause.

42. Minute: Maderer war nach einem Zuspiel von Ayodele Adetula nah dran am zweiten Tor, erwischt die Kugel aber nicht richtig. Der Ball geht knapp rechts vorbei.

40. Minute: Lok drängt jetzt auf das zweite Tor noch vor der Halbzeit.

37. Minute: TOOOOR für Lok Leipzig! Es hatte sich etwas angedeutet. Stefan Maderer macht den wichtigen Treffer per Kopf nach einer Flanke von rechts zum 1:0.

33. Minute: Erste richtig gefährliche Chance des Spiels! Farid Abderrahmane versucht es per direktem Freistoß. Der hätte genau links oben gepasst, doch Marius Liesegang pariert stark.

Lok Leipzig und Jena lieferten sich ein ausgeglichenes Duell.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Fans sind wieder voll da - passiert vor der Halbzeit noch etwas?

29. Minute: Heim- und Gästefans haben den Support inzwischen wieder aufgenommen.

27. Minute: Tobias Dombrowa läuft mit vier eigenen Mitspielern auf den Jena-Kasten zu, hat zahlreiche Optionen, um den Angriff schön zu Ende zu spielen. Zum Unmut der Fans wählt er die schlechteste und passt zum Gegner.

26. Minute: Auf dem Rasen ist es hingegen weiterhin ruhig. Sehr fahrig die Partie. Beide Teams lassen nicht viel zu, es wird viel diskutiert.

24. Minute: Der betroffene Fan aus dem Block wurde eben mit einer Trage abtransportiert. Er soll wohl eine Kopfverletzung erlitten haben. Es gibt Applaus aus dem Publikum. Gute Besserung!

20. Minute: Unschöne Szenen im Lok-Block. Der Notarzt musste zum Fanblock der Heimmanschaft. Entsprechend ruhig ist es gerade im Rund.

Auf Seiten der Heimfans kam es zu einem Notarzteinsatz.  © TAG24

18. Minute: Gerade passiert nicht so viel. Jena jetzt mehr am Ball, kommt aber durch die dicht gestaffelte Lok-Defensive nicht durch.

Anfangsphase vorbei, kein Team besser, sehr ausgeglichen

13. Minute: Es ist ein ansehnliches Spitzenspiel, wo auf beiden Seiten gefühlt jederzeit was passieren kann.

11. Minute: Nach einem Konter wird Jonas Arcalean vor dem Jena-Strafraum gestoppt. Reicht Schiedsrichter Marvin Tennes aber nicht, um die mögliche Notbremse als Foul zu werten.

8. Minute: Jena wird besser und hat die dicke Chance zum 1:0. Über rechts geht es schnell. Den Ball in die Mitte bekommt Amar Suljic. Sein Abschluss geht nur knapp links am Kasten vorbei.

5. Minute: Jena jetzt auch zum ersten Mal am Drücker. Nicolas Wähling ist frei durch, konnte aber im letzten Moment gestört werden. Seinen Flachschuss hat Andreas Naumann sicher.

2. Minute: Lok direkt spielbestimmend, lässt den Ball erst einmal durch die eigenen Reihen laufen. Stefan Maderer mit einem ersten Kopfball, aber ungefährlich.

14.02 Uhr: Der Ball rollt

Fast pünktlich wurde angepfiffen, Lok Leipzig hat Anstoß.

Los gehts!

13.59 Uhr: Die Mannschaften kommen auf das Feld

Gleich geht es los. Alle sind bereit für einen schönen Fußballnachmittag.

Wer wird das Spitzenspiel für sich entscheiden?

Alles bereit, es kann losgehen.  © TAG24

13.45 Uhr: So langsam kribbelt es

Die Jena-Fans sind inzwischen auch in voller Stärke im Stadion. Die Mannschaften sind inzwischen in die Kabinen verschwunden.

Gleicht geht es los. Die Stimmung im Bruno ist entsprechend aufgeheizt.

Die letzten Vorbereitungen vor dem Topspiel sind getroffen. Gleich kann es losgehen.  © TAG24

13.20 Uhr: Die Aufstellungen sind da

Während inzwischen die gesamte Mannschaft von Lok Leipzig zur Erwärmung auf dem Platz ist, sind nun auch die Aufstellungen da.

Große Freude bei Blau-Gelb: Jonas Arcalean ist zurück und direkt in der Startelf.

Diese Mannschaften bestreiten das Regionalliga-Topspiel gegeneinander.  © TAG24

13.13 Uhr: Erwärmung beginnt

Die ersten Spieler sind auf dem Feld, um sich für das Topspiel aufzuwärmen.

So langsam füllen sich auch mehr und mehr die Plätze im Rund.

Die ersten Spieler haben sich zur Erwärmung aufs Feld begeben.  © TAG24

12.37 Uhr: Schon viel los vor dem Bruno-Plache-Stadion

Gut eine anderthalbe Stunde vor dem Anpfiff ist beim Leipziger Bruno-Plache-Stadion schon einiges los. Bei schönem Wetter auch nicht verwunderlich, dass sich die Fans da das Regionalliga-Topspiel anschauen wollen.

Wer mit dem Auto kommt, muss aber teilweise mit erheblichen Verzögerungen rechnen.

Die ersten Fans haben sich bereits auf die Ränge begeben. Die meisten gönnen sich vorher aber noch etwas am Essensstand.  © TAG24

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 24 49:19 55
2 FC Carl Zeiss Jena 23 43:22 48
3 Hallescher FC 24 41:22 47
4 FC Rot-Weiß Erfurt 24 43:31 44
5 FSV Zwickau 23 37:29 42
6 VSG Altglienicke 22 32:26 36
7 Chemnitzer FC 24 38:35 34
8 Hertha BSC II 22 36:40 30
9 BFC Preussen 20 27:31 29
10 FSV 63 Luckenwalde 21 24:29 28
11 1. FC Magdeburg II 23 36:34 27
12 ZFC Meuselwitz 22 31:32 26
13 SV Babelsberg 03 22 33:42 23
14 BFC Dynamo 21 25:34 23
15 Greifswalder FC 22 22:34 19
16 BSG Chemie Leipzig 22 21:34 17
17 FC Eilenburg 23 20:42 15
18 Hertha 03 Zehlendorf 20 17:39 10

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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