Lok-Leipzig-Chef wütet wegen Spielabsage: "Grüße an das Berliner Grünflächenamt!"

Leipzig - Eigentlich sollte der 1. FC Lokomotive Leipzig am vergangenen Samstag zum Auswärtsspiel in der Regionalliga Nordost zu Tabellenführer Berliner AK 07 reisen. Daraus wurde aber nichts.

Lok-Leipzig-Boss Thomas Löwe zeigte sich in den sozialen Netzwerken nicht gerade begeistert von der Entscheidung der Berliner bezüglich der Spielabsage.
Lok-Leipzig-Boss Thomas Löwe zeigte sich in den sozialen Netzwerken nicht gerade begeistert von der Entscheidung der Berliner bezüglich der Spielabsage.  © Picture Point / Gabor Krieg

Der Nordostdeutsche Fußballverband teilte am Donnerstag mit, dass die geplante Partie aufgrund der "Unspielbarkeit des Platzes" im Poststadion verschoben werden musste.

Neuer Termin: Mittwochabend, 30. November, 19 Uhr. Die Sachsen zeigten sich bereits kurz nach der Entscheidung in den sozialen Netzwerken extrem irritiert:

"Der 1. FC Lok nimmt diese Entscheidung, getroffen über 48 Stunden vor dem geplanten Anstoß, mit äußerst großer Verwunderung entgegen. Sowohl die Regenmengen als auch das Wetter der letzten Tage und die Prognosen machen die Spielabsage für uns absolut nicht nachvollziehbar. Darüber hinaus fordern wir den Verband auf, die Regularien in der Spielordnung und in den Durchführungsbestimmungen noch konsequenter und detaillierter festzulegen und umzusetzen."

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Letztlich ließ sich die Entscheidung aber nicht mehr ändern.

Klub-Boss Thomas Löwe machte sich aber am Wochenende selbst einmal einen Eindruck von den Verhältnissen im Berliner Poststadion. Sein Fazit ist vernichtend.

"Natürlich wollte ich mir auch den plötzlichen Winter-und Frosteinbruch im Poststadion nicht entgehen lassen. Viele Grüße an das Berliner Grünflächenamt, heute war in ganz Berlin wunderbares Fußballwetter. Ämter mit solchen Beschlüssen, werden von den Bürgern nicht mehr Ernst genommen", schrieb der Lok-Chef auf "Facebook".

Sportlich wartet auf die Leipziger in jedem Fall eine ziemlich große Herausforderung. Die Hauptstädter, die zuletzt einen kleinen Durchhänger hatten, grüßen vor dem Spieltag noch von der Tabellenspitze.

Lok hingegen verlor in den letzten Wochen etwas den Anschluss.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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