Leipzig - So ein bisschen weh tut die 1:2-Niederlage von Lok Leipzig gegen Carl Zeiss Jena auch vier Tage nach der Partie noch. Blau-Gelb hätte den Vorsprung in der Tabelle weiter ausbauen können und muss jetzt stattdessen darauf bedacht sein, keine Nerven zu lassen.
Denn in der Theorie kommt am Sonntag einer der Lieblingsgegner der Lokschen ins Bruno-Plache-Stadion. Die zweite Mannschaft von Hertha BSC ist zu Gast, wurde in den letzten drei Begegnungen nach allen Regeln der Kunst von den Leipzigern vermöbelt und fing sich satte 17 Gegentreffer ein.
Deshalb ist auch am Wochenende die Favoritenrolle beim Duell Erster gegen Zehnter klar verteilt. Doch eben dieser Punkt macht es auch so gefährlich.
"Wir haben keinen Druck. Wenn wir bei uns bleiben, stabil gegen den Ball stehen und mit dem Ball die Phasen zeigen, die wir in den letzten Wochen hatten, wird es ein interessantes Spiel. Wir haben Respekt, aber nichts zu verlieren", so Hertha-Coach Rejhan Hasanovic (34) vor der Partie im "Kicker".
Ein Faktor, den auch Lok-Coach Jochen Seitz (49) zuletzt angesprochen hatte. Gegen den Liga-Primus ist jedes Team motiviert, feiert es als die Partie des Jahres. Mit weniger als 100 Prozent wird es nicht gehen, um Punkte zu holen. Das hatte die Begegnung gegen Jena ja eindrucksvoll gezeigt.
Lok Leipzig in möglicher Relegation zunächst wieder daheim gefordert
Sollten die Sachsen ihren Weg aber unermüdlich weitergehen und am Ende der Saison an der Tabellenspitze stehen, würden wieder die ungeliebten Relegationsspiele stattfinden. Wie der DFB-Spielausschuss in dieser Woche ausgelost hat, müsste Lok dann erneut das Hinspiel daheim gestalten. Das war schon gegen Havelse im vergangenen Jahr und 2020 gegen Verl so. Beide Male stiegen die Blau-Gelben bekanntlich nicht auf.
Je nachdem, ob einer der beteiligten Klubs der Relegation ins Landespokalfinale kommt, finden die Partien am 21. Mai und 25. Mai oder am 27. Mai und 31. Mai statt.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 24 | 49:19 | 55 | |
| 2 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 23 | 43:22 | 48 | |
| 3 |
|
Hallescher FC | 24 | 41:22 | 47 | |
| 4 |
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FC Rot-Weiß Erfurt | 24 | 43:31 | 44 | |
| 5 |
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FSV Zwickau | 23 | 37:29 | 42 | |
| 6 |
|
VSG Altglienicke | 23 | 32:28 | 36 | |
| 7 |
|
Chemnitzer FC | 24 | 38:35 | 34 | |
| 8 |
|
FSV 63 Luckenwalde | 22 | 26:29 | 31 | |
| 9 |
|
1. FC Magdeburg II | 24 | 38:35 | 30 | |
| 10 |
|
Hertha BSC II | 23 | 36:41 | 30 | |
| 11 |
|
BFC Preussen | 20 | 27:31 | 29 | |
| 12 |
|
ZFC Meuselwitz | 22 | 31:32 | 26 | |
| 13 |
|
SV Babelsberg 03 | 22 | 33:42 | 23 | |
| 14 |
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BFC Dynamo | 22 | 26:36 | 23 | |
| 15 |
|
Greifswalder FC | 23 | 23:34 | 22 | |
| 16 |
|
BSG Chemie Leipzig | 22 | 21:34 | 17 | |
| 17 |
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FC Eilenburg | 23 | 20:42 | 15 | |
| 18 |
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Hertha 03 Zehlendorf | 20 | 17:39 | 10 | |
Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.