Aufstieg in Gefahr! Lok Leipzig vergeigt Relegations-Hinspiel gegen Würzburger Kickers
Leipzig - Regionalliga-Nordost-Meister Lok Leipzig hat das Hinspiel gegen die Würzburger Kickers am Donnerstagabend verdient mit 0:1 verloren. Die Sachsen waren im ersten Durchgang noch ebenbürtig, kamen in der zweiten Hälfte aber offensiv überhaupt nicht in Schwung. Am Montag beim Rückspiel muss das besser laufen, wenn es noch etwas mit dem Aufstieg werden soll.
Lok Leipzig - Würzburger Kickers 0:1
Tore: Liam Omore 0:1 (50.)
Das Spiel ist vorbei: Lok Leipzig verliert 0:1 gegen die Würzburger Kickers
90.+6 Minute: Es gibt noch einmal Ecke für Lok. In die Arme von Hipper. Es reicht nicht.
90.+5 Minute: Seitz wechselt Kabashi ein. Ein letzter Impuls vor der drohenden Niederlage?
90.+4 Minute: Noch einmal ein Kopfball von Lok, aber kein Druck dahinter, wie nahezu bei jedem Abschluss heute. Hipper hat den Ball.
90.+2 Minute: Die lange Nachspielzeit ist vielleicht sogar schlecht für die Leipziger, die schauen müssen, dass sie nicht noch ein Gegentreffer bekommen.
90.+1 Minute: Bonga! Wieder scheitert der Offensivmann an sich selbst und schießt drüber. Den bekommen die Sachsen einfach nicht in den Griff.
90. Minute: Lok versucht noch einmal alles. Doch Würzburg steht sehr gut. Es gibt sieben Minuten Nachspielzeit.
88. Minute: Könnte gleich noch einmal eine Unterbrechung geben, weil dichter Rauch aus dem Lok-Block Richtung Feld weht.
86. Minute: Lok wehrt sich nochmal - mit Fernschüssen. Immerhin, aber die sind auch kein Problem für Hipper.
81. Minute: Öztürk liegt am Boden, da ist wohl ein Wechsel nötig. Verkamp macht sich bereit.
80. Minute: Die Gäste lassen hier überhaupt nix anbrennen. Die Hausherren finden kein Durchkommen und müssen immer wieder zittern, nicht noch das Zweite zu kassieren.
Schlussphase zwischen Lok Leipzig und den Würzburger Kickers
76. Minute: Lok ist mit dem knappen Rückstand noch gut bedient. Wieder ist Würzburg durch, Bonga rennt allen Verteidigern davon und passt in die Mitte. Glück aus Leipzig-Sicht, dass zwei Würzburger keinen anständigen Abschluss hinbekommen.
74. Minute: Cevis mal mit einem Abschluss. Doch genau in die Arme von Hipper. Das ist zu wenig.
72. Minute: 10.787 Zuschauer sind im Stadion. Um noch ein Tor zu sehen? Ein scheint fast unwahrscheinlich, dass hier nix mehr passiert.
71. Minute: Fast das 2:0. Eine eigene Ecke fliegt den Sachsen beinahe um die Ohren. In letzter Sekunde können die Blau-Gelben einen Konter abwehren.
70. Minute: Es spielt weiterhin eher Würzburg nach vorn. Wann startet Lok hier die Aufholjagd?
68. Minute: Kurze Verletzungsunterbrechung, zudem ein paar Auswechslungen bei den Gästen. Jetzt kann es endlich weitergehen.
63. Minute: Da auch die Leipzig-Fans Pyro abgebrannt haben und das Stadion etwas eingenebelt wurde, muss das Spiel kurz unterbrochen werden.
Keine halbe Stunde mehr zu spielen: Lok Leipzig muss Rückstand aufholen
61. Minute: Offensiv spielt im zweiten Durchgang bisher nur Würzburg eine Rolle. Eine halbe Stunde noch. Was fällt Leipzig hier noch ein?
59. Minute: Alles etwas wild jetzt. Blau-Gelb ist schon bemüht, eine schnelle Antwort zu finden. Es fehlt aber total an Durchschlagskraft.
55. Minute: Die Hausherren wirken jetzt angeschlagen. Würzburg drängt auf den zweiten Treffer.
53. Minute: So hatten sich die Sachsen den Start in den zweiten Durchgang sicherlich nicht vorgestellt. Für eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel braucht es jetzt dringend einen eigenen Treffer.
50. Minute: Tor für Würzburg. Jetzt ist es passiert. Nach einer Flanke von links steht Omore im Strafraum fast völlig frei und köpft rechts unten zum 1:0 ein.
50. Minute: Während einer Verletzungsunterbrechung fordern beide Fanlager gemeinsam das Kompassmodell. Lok lässt sogar ein paar Luftballons steigen.
49. Minute: Kurz mal fast Stille im Stadion, weil eine gefährliche Flanke wieder Bonga findet. Aber wieder links am Kasten vorbei sein Kopfball.
46. Minute: Lok stört direkt früh. Zu früh für Keeper Hipper, der nach einem Blockversuch eines Leipzigers was abbekommen hat.
Zweite Halbzeit zwischen Lok Leipzig und den Würzburger Kickers
Vor dem Anpfiff: Lok spielt jetzt auf die eigenen Fans zu. Vielleicht bringt es ja Glück.
Vor dem Anpfiff: Die Würzburger sind bereits wieder auf dem Platz. Gleich geht es weiter.
Hlabzeitfazit
Vollkommen ausgeglichene Partie bislang zwischen Lok Leipzig und den Würzburger Kickers.
Nach gefährlichen Torchancen steht es 2:1 für die Gäste, die durch Nischalke und Bonga durchaus hätten in Führung gehen können. Auf Seiten der Hausherren war Öztürk nah an einem Treffer dran. Hier kann noch alles passieren.
Halbzeit bei der Partie Lok Leipzig gegen Würzburger Kickers
45. Minute: Loks Cevis liegt jetzt im eigenen Strafraum am Boden. Nach kurzer Behandlungsphase scheint es für ihn aber weiterzugehen.
45. Minute: Zwei Minuten Nachspielzeit werden angezeigt. Das Spiel ist wieder unterbrochen, weil Thomann erneut am Boden liegt. Für ihn geht es nicht weiter. Für ihn kommt Meisel in die Partie.
43. Minute: Öztürk kassiert Gelb nach einem Foul. Das sah wirklich nicht gut aus.Thomann muss behandelt werden.
40. Minute: Fünf Minuten noch in Durchgang eins. Lok noch einmal mit einer Ecke. Die auch schlecht kommt und nix bringt.
36. Minute: Gefährliche Flanke auf Bonga in den Strafraum. Der Offensivmann köpft aber rechts vorbei. Trotzdem: auf ihn muss Lok aufpassen!
36. Minute: Zwei Würzburger liegen am Boden, kurze Unterbrechung. Schade, den Blau-Gelb hatte gerade richtig zug nach vorn.
34. Minute: Zum ersten Mal ist Adetula auf links durch. Hipper kann seinen Schuss aber halten. Die Hausherren jetzt gut drin.
33. Minute: Loks Grözinger bleibt nach einem harten Zweikampf am Boden liegen, kann aber zum Glück weitermachen.
Halbe Stunde gespielt zwischen Lok Leipzig und Würzburg - Chancen jetzt auf beiden Seiten
27. Minute: Jetzt auch Blau-Gelb mit einem ersten guten Abschluss! Öztürk prüft Hipper, der Schlussmann hält den gefährlichen Flachschuss, der wohl links unten eingeschlagen hätte. Jetzt ist Feuer drin!
25. Minute: Nächstes dickes Ding für die Gäste! Die anschließende Ecke fliegt zu Bonga, der aus sehr kurzer Distanz die Kugel nur an die Latte schießt. Auch da war Naumann aber dran.
24. Minute: Erste dicke Chance der Partie! Nischalke setzt sich stark auf links durch und läuft auf Naumann zu. Sein Schuss Richtung rechte untere Torecke ist sehr platziert, aber Loks Schlussmann pariert.
22. Minute: Blau-Gelb wird mutiger, viel geht über links. Jetzt auch mal Ecke für Lok. Die aber auch fruchtlos bleibt.
20 Minute: Momentan passiert nicht viel. Lok lässt die Gäste überwiegend das Spiel machen und versucht nach Ballgewinn dann immer wieder schnell nach vorn zu spielen.
Anfangsphase zwischen Lok Leipzig und Würzburg ist durch - noch keine Highlights
14. Minute: Teils sind es leichte Ballverluste von Lok in der Vorwärtsbewegung. Solche einfachen Fehler müssen die Sachsen heute unbedingt vermeiden.
11. Minute: Alles noch nicht dramatisch hier. Lok versucht immer Mal wieder ein paar Nadelstiche zu setzen und nach vorn zu kommen. Die Gäste wirken aber etwas selbstbewusster.
8. Minute: Die Gäste setzen sich jetzt etwas in der gegnerischen Hälfte fest. Es gibt die erste Ecke der Partie für Würzburg. Die bringt aber nichts ein.
5. Minute: Erster Freistoß für Lok Leipzig aus guter Position. Abderrahmane schießt aber links über den Kasten.
4. Minute: Die Gäste mit etwas mehr Spielanteilen jetzt. Gefährlich wurde es aber noch nicht. Die Stimmung im Bruno ist herausragend.
2. Minute: Ruhiger Beginn bislang. Es ist erst einmal ein Abtasten offenbar.
Anpfiff der Partie Lok Leipzig gegen Würzburg
Vor dem Anpfiff: Lok Leipzig spielt zuerst auf die gegnerischen Fans zu. Würzburg darf anspielen.
Vor dem Anpfiff: Die Mannschaften betreten das Feld. In wenigen Minuten wird angepfiffen.
Vor dem Anpfiff: Das Publikum wurde noch einmal heiß gemacht. Die Stimmung passt!
18.43 Uhr: Erfahrener Schiedsrichter leitet die Begegnung
Lars Erbst ist heute der Unparteiische der Partie. Der 31-Jährige hat bereits 26 Partien in der 2. Bundesliga gepfiffen und war 52 Mal in der 3. Liga aktiv.
Ein erfahrener Mann also. Heute wäres es vermutlich auch ok, wenn er aus Thüringen kommen würde.
18.35 Uhr: Großer Andrang vor dem Bruno
Ausverkaufte Heimbereiche heißt natürlich auch, dass es am Einlass ordentlich zur Sache geht.
Gut eine halbe Stunde vor dem Anpfiff sind zahlreiche Fans noch nicht im Bruno. Bis 19 Uhr sollte sich das aber erledigt haben.
18.25 Uhr: Die Teams machen sich warm
Inzwischen sind beide Mannschaften auch auf dem Rasen, um sich warm zu machen.
In etwas mehr als einer halben Stunde rollt hier der Ball.
18.10 Uhr: Die Aufstellungen sind da
So langsam kribbelt es! Noch etwas mehr, weil inzwischen bekannt ist, wer zu Spielbeginn auf dem Rasen stehen wird.
Die Sachsen starten dabei wenig überraschend. Laurin von Piechowski hat es nicht geschafft, seine Verletzung zu kurieren. Maximal das Fehlen von Malik McLemore verwundert etwas. Seine Zerrung vom Abschlusstraining hat sich wohl nicht so schnell erledigt, wie erwartet.
Lok Leipzig: Naumann - Wilton, Abderrahmane, Adetula, Ziane, Siebeck, Cevis, Grözinger, Öztürk, Dombrova, Kusic
Würzburger Kickers: Hipper - Nischalke, Ochs, Thomann, Kurzweg, Omore, Hägele, Farahnak, Berisha, Bonga, Kraus
17.50 Uhr: Kickers im Stadion
Die erste Mannschaft steht auf dem Platz - zumindest zur Begutachtung des Rasens. Die Würzburger Kickers sind eingetroffen, begrüßten die mitgereisten Fans und wurden dann von der Bewässerungsanlage überrascht. Die erste kalte Dusche des Abends?
Ob der Gästeblock übrigens voll wird, ist noch nicht ganz klar. Der Vertreter aus der Regionalliga Bayern teilte noch vor ein paar Stunden mit, dass es Restkarten gibt. Die Heimbereiche sind natürlich ausverkauft.
17.30 Uhr: Keine Übertragung der Partie im Free-TV
Wer hofft das Hinspiel zwischen Lok Leipzig und den Würzburger Kickers heute im Free-TV schauen zu können, wird leider in die Röhre gucken. Der MDR, der zuletzt einige Partien aus der Regionalliga Nordost gezeigt hatte, ist nicht am Start.
Stattdessen wird das Aufstiegsspiel nur beim kostenpflichtigen Anbieter MagentaTV gezeigt, der ja auch die Rechte an der 3. Liga hält.
17.08 Uhr: Bedingungen in Leipzig hervorragend
Zwei Stunden vor dem Anpfiff sind die Stadiontore inzwischen geöffnet worden. In den nächsten Minuten wird sich das Bruno langsam füllen. Auf den Straßen rund um das Gelände herrscht schon jetzt viel Verkehr.
Logisch, Lok und Würzburg spielen bei bestem Wetter heute vor ausverkauftem Haus. Die Bedingungen sind optimal, die Sonne scheint, es ist aber nicht zu heiß.
15.50 Uhr: Würzburger Kickers ganz schwer zu schlagen
Die Zahlen sprechen für sich. Die Würzburger Kickers lieferten in der letzten Spielzeit größtenteils konstant ab. Der Vertreter der Regionalliga Bayern hat in der heimischen Liga sowohl die beste Offensive als auch die stabilste Defensive gestellt (74 Tore geschossen, 25 Gegentreffer kassiert) und gerade einmal drei Partien verloren.
Lok Leipzig schreibt: "Keine Frage: Das wird ein dickes Brett und die wohl härteste Aufgabe der Saison. Aber mit EUCH im Rücken ist alles drin! Lasst uns das Stadion zum Kochen bringen!"
Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag