Lok Leipzig ist Meister und feiert! Doch die größte Hürde kommt noch

Leipzig - Was für ein Wahnsinn war das bitte? Lok Leipzig liefert genau zum richtigen Zeitpunkt die beste Halbzeit der Rückrunde ab und besiegt die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg nach 0:1-Pausenrückstand noch mit 5:2. Der Tenor ist jetzt klar: Feiern! Doch zu hundert Prozent ausgelassen darf das noch nicht sein.

Da ist das Ding! Lok Leipzig ist Meister der Regionalliga Nordost!  © Picture Point / Roger Petzsche

Denn obwohl die zweite Meisterschaft in Folge für Blau-Gelb natürlich absolut historisch ist, ist das wahre Ziel noch nicht erreicht: der Aufstieg in die 3. Liga!

Dafür müssen in knapp zwei Wochen die Würzburger Kickers geschlagen werden. "Das schaffen wir", "dieses Mal wird das", so die ersten Stimmen nach dem FCM-Sieg von Farid Abderrahmane (30) und Pasqual Verkamp (28).

Steigt Lok also dieses Mal auf? "Ja", so die knappe Antwort eines überglücklichen Trainers Jochen Seitz (49) nach Abpfiff. Der Coach erwartet seine Spieler am Sonntag zum Training. Dabei sei ihm aber auch egal, wenn sie direkt aus der Disco den Weg zum Bruno-Plache-Stadion finden würden.

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Dann haben die Sachsen ein paar Tage frei, bevor es an die wahre Vorbereitung auf die Aufstiegsspiele geht. Das Hinspiel in Leipzig findet am 28. Mai statt. Das Rückspiel in Bayern am 1. Juni.

"Wir können uns jetzt zehn Tage erst einmal regenerieren, bis das nächste Spiel ist. Heute wollen wir aber erst einmal feiern", so Goalgetter Stefan Maderer (29) gegenüber TAG24, der nach seinem Haarriss nur zuschauen konnte, aber leise Hoffnungen schürte, dass er vor seinem Wechsel zum SV Sandhausen in den kommenden beiden Spielen noch einmal das Trikot von Lok tragen kann.

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Bierdusche auf dem Platz, Bierdusche auch noch einmal auf der Pressekonferenz. War vorher eigentlich klar, dass der Trainer nicht trocken davonkommt.  © TAG24

Lok Leipzig brutal stark, wenn der Knoten einmal platzt

Wenn Lok Leipzig einmal ins Rollen kommt, wird es für jeden Gegner sehr schwer.  © Picture Point / Roger Petzsche

Fakt ist: Schafft es Lok diese Energie aus der zweiten Halbzeit mit in die Aufstiegsspiele zu tragen, wird es für jeden Gegner ganz, ganz schwer.

Blau-Gelb, einmal ins Rollen gekommen, agierte nach dem 2:2 gegen Magdeburg wie eine Lawine. Ein Phänomen, was gerade in der starken Hinrunde häufig zu sehen war.

Die Leipziger bekommen also nach der verpassten Chance im letzten Jahr tatsächlich noch einmal die Chance auf den Aufstieg. Und dieses Mal soll es klappen.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 34 65:30 72
2 FC Carl Zeiss Jena 34 65:35 72
3 FSV Zwickau 34 52:44 64
4 Hallescher FC 34 63:36 63
5 FC Rot-Weiß Erfurt 34 68:47 61
6 VSG Altglienicke 34 50:40 53
7 Chemnitzer FC 34 56:52 51
8 BFC Preussen 34 50:55 50
9 1. FC Magdeburg II 34 61:55 49
10 FSV 63 Luckenwalde 34 36:45 43
11 SV Babelsberg 03 34 67:65 41
12 BFC Dynamo 34 45:50 40
13 BSG Chemie Leipzig 34 43:49 40
14 Hertha BSC II 34 46:60 40
15 Greifswalder FC 34 40:45 38
16 ZFC Meuselwitz 34 44:61 33
17 FC Eilenburg 34 35:68 23
18 Hertha 03 Zehlendorf 34 30:79 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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