Lok Leipzig mit Druck-Vorgabe vor großem Finale: "Dann brauchen wir auch nicht aufsteigen"

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Leipzig - Alles bereit für das große Finale! Am Samstagnachmittag (14 Uhr) entscheidet sich, wer Meister der Regionalliga Nordost in dieser Saison wird. Lok Leipzig bekommt es daheim mit dem 1. FC Magdeburg II zu tun, parallel spielt Carl Zeiss Jena, das gleich viele Punkte und nur das um vier Tore schlechtere Torverhältnis hat, gegen Rot-Weiß Erfurt.

Kann Lok Leipzig mit dem enormen Druck am Samstag umgehen?
Kann Lok Leipzig mit dem enormen Druck am Samstag umgehen?  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Vorteil also bei Blau-Gelb. Trotzdem ist der Druck enorm groß. Im Laufe der Saison waren die Sachsen nach einer fantastischen Hinrunde gefühlt schon meilenweit enteilt. Plötzlich entscheidet ein Spiel darüber, ob die Tür zur 3. Liga wieder aufgehen kann. Denn nur der Meister darf in die Aufstiegsspiele.

"Ich hoffe, die Jungs können gut mit dem Druck umgehen. Wenn wir nicht mit solchen Situationen umgehen können, dann brauchen wir auch nicht in die 3. Liga aufsteigen", so Trainer Jochen Seitz (49) am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Die Frage, ob ein Sieg gegen die U23 des FCM nötig sei, beantwortete Seitz mit einem klaren "Ja". Man geht bei Lok also davon aus, dass Jena gegen Erfurt gewinnt und man selbst auf drei Punkte angewiesen ist, um letztendlich an der Tabellenspitze zu bleiben.

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Keine leichte Aufgabe gegen völlig unbekümmerte Magdeburger, die zuletzt gerade in der Offensive ein wahres Feuerwerk abgebrannt haben. Seitz: "Wir konzentrieren uns voll auf uns, Magdeburg hat sehr starke Spieler, ja. Es gilt gut zu verteidigen, wir sind aber nicht umsonst die beste Verteidigung der Liga."

Schlecht nur, dass sich die Personallage nicht wirklich entspannt hat. Stefan Maderer (29), Jonas Arcalean (29) und Jan Stein (24) fehlen weiterhin. Zudem ist Verteidiger Lukas Wilton (31) aufgrund seiner Roten Karte gegen Preussen Münster noch gesperrt.

Jochen Seitz (49) wirkte am Mittwoch angespannt. Vor dem Spiel gibt es nur wenig Schlaf für ihn.
Jochen Seitz (49) wirkte am Mittwoch angespannt. Vor dem Spiel gibt es nur wenig Schlaf für ihn.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Auch Lok Leipzigs Sportboss Toni Wachsmuth aufgeregt

Sportboss Toni Wachsmuth (39) wird am Samstag natürlich auch dabei sein und hat sich vorgenommen, den Liveticker aus Jena auszulassen.
Sportboss Toni Wachsmuth (39) wird am Samstag natürlich auch dabei sein und hat sich vorgenommen, den Liveticker aus Jena auszulassen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Die Anspannung ist in Probstheida zu spüren. "Alles dreht sich im Moment 24 Stunden nur um Fußball", so Seitz, der gerade vor dem Spiel wenig Schlaf abbekommt.

Sportboss Toni Wachsmuth (39) wird es ähnlich gehen. "Es ist eine Mischung aus Anspannung und Vorfreude, weil es besondere Momente sein können, die entstehen. Jeder hier ist ein bisschen nervös und angespannt."

Wer die Partie am Samstag nicht verpassen möchte, hat noch die Gelegenheit dazu, sich Tickets zu holen.

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Bislang sind 6500 Karten weg. Lok kann nicht garantieren, dass es eine Tageskasse geben wird.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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