Leipzig - Als Fußballer möchte man immer spielen. Sagt auch Lok Leipzigs neuer Tormann Justin Duda (23). Die Umstände für seinen überraschenden Stammplatz bei den Sachsen sind allerdings eher unschön.
Denn eigentlich war an Keeper Andreas Naumann (33) kaum ein Vorbeikommen. Der Schlussmann der Blau-Gelben, der nebenbei noch als Lehrer jobt, verletzte sich zuletzt allerdings schwer. Ein Riss des vorderen Kreuzbands bedeutet vermutlich das Saison-Aus des 33-Jährigen, auch wenn eine anschließende Operation bereits gut verlief.
Seitdem steht Duda zwischen den Pfosten und muss seinen Wechsel von Eintracht Braunschweig in die Regionalliga Nordost quasi von Null auf 100 rechtfertigen.
"So, wie das gekommen ist, das wünscht man halt keinem. Das ist auch einfach schade für den Naumi. Aber im Endeffekt muss man immer bereit sein. Es kann immer was passieren, auch im Spiel, das ist ganz normal", so der 23-Jährige im neuen "LokCast".
Der reine Blick auf die Statistik liest sich erst einmal hart. Vier Gegentore in zwei Einsätzen sind sicherlich nicht die Traumbilanz eines Tormanns. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die beiden Gegentreffer in Auerbach (3:2) ein unhaltbarer direkter Freistoß und ein Elfmeter waren.
Duda: "Wir kriegen halt schon blöde Gegentore zurzeit. Aber das ist 'ne Phase, so ist das halt. Aber wir arbeiten daran, dass das nicht mehr so einfach passiert."
Lok Leipzig will Spiel beim Greifswalder FC gewinnen
Am besten schon am kommenden Sonntag beim Greifswalder FC. Die Norddeutschen sind mit zwei Zählern mehr inzwischen schon an der Lokschen vorbeigezogen. Ein Umstand, den die ambitionierten Sachsen gerne schnell ändern möchten.
"Wir fahren dahin, schlafen dann im Hotel und holen am Sonntag dann die drei Punkte", so Duda zielsicher. Die Partie ist die einzige Regionalliga-Begegnung am Sonntag und schließt den achten Spieltag ab.