"Bei null!" Klare Ziegner-Ansage trotz Unsicherheiten auf dieser Position
Leipzig - Wenn am kommenden Freitag (19 Uhr) Lok Leipzig die VSG Altglienicke in der Regionalliga Nordost empfängt, soll es endlich klappen mit dem ersten Heimsieg in der aktuellen Saison. Damit das klappt, setzt Trainer Torsten Ziegner (48) auf Konstanz - auch auf einer bestimmten Position.
Denn Jonas Wendlinger (26) wird gegen die Berliner definitiv zwischen den Pfosten stehen. Der Schlussmann der Lokschen leistete sich gegen den Halleschen FC in der Vorwoche durchaus ein paar Schnitzer, sah auch beim 2:2 kurz vor dem Ende der Partie nicht ganz überzeugend aus, als ein Freistoß von Fabrice Hartmann (25) aus kurzer Distanz mittig im Tor einschlug.
Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit "bei null", dass ein anderer Keeper die Chance bekommt, es möglicherweise jetzt besser zu machen, wie der Coach am Mittwoch auf der Pressekonferenz sagte.
Das Vertrauen ist groß in den Österreicher. Vor seiner Verpflichtung und nach der Verletzung von Andreas Naumann (33) war Justin Duda (23) gesetzt.
Inzwischen beobachtet er die Spiele von der Bank aus.
Unabhängig davon kann Lok Stand Mittwoch bei der Flutlicht-Partie im Bruno-Plache-Stadion wieder aus dem Vollen schöpfen.
Wird wohl auch nötig sein gegen einen starken Gegner. Ziegner: "Es wartet ein Schwergewicht auf uns, weil sie im Sommer ordentlich angepackt haben mit dem ein oder anderen bekannten Namen. Es kommt ein erfahrener Gegner auf uns zu, wir sollten auf der Hut sein."
Lok Leipzigs Ziegner hält Altglienicke nicht für "unverwundbar"
Die Hauptstädter stehen momentan auf dem vierten Platz, liegen damit möglicherweise aber auch unter ihren eigenen Erwartungen. Mit vier Zählern zur Tabellenspitze ist die VSG aber noch auf Schlagdistanz - ganz anders als die Leipziger.
"Sie sind nicht unverwundbar, marschieren nicht so durch die Saison, wie sie es vielleicht selbst erwartet haben", analysiert Ziegner.
Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag
