Sorge um Kreislauf-Cevis trübt Lok Leipzigs Hertha-Erfolg

Leipzig - Lok Leipzig hat das Regionalliga-Heimspiel gegen die 2. Mannschaft von Hertha BSC am Sonntagnachmittag mit 4:0 (1:0) gewinnen können. Nach einer weitestgehend glanzlosen ersten Halbzeit hatten die Gastgeber nach Wiederanpfiff alles im Griff und sorgten schnell für klare Verhältnisse. Gedanken müssen sich die Sachsen nur um Dorian Cevis machen.

Lok Leipzig tat sich im ersten Durchgang gegen gut eingestellte Herthaner ziemlich schwer.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Der Offensivmann legte sich in der 22. Minute ohne Gegnereinwirkung auf den Rasen und musste runtergenommen werden. Nach TAG24-Informationen streikte der Kreislauf.

Zuvor tat sich Blau-Gelb in den ersten Minuten spielerisch etwas schwer. Hertha stand gut, ließ die Sachsen selten nahe an den Strafraum heran.

Folglich dauerte es 12 Minuten bis zum ersten Abschluss. Tobias Dombrowa probierte es aus der zweiten Reihe. Konstantin Heide parierte gerade noch mit einer schnellen Beinbewegung.

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Der erzwungene Wechsel machte die Sache für die Loksche dann nicht unbedingt leichter. Hertha machte das soweit gut, stellte in den entscheidenden Momenten immer ein Bein dazwischen und versuchte hin und wieder selbst mal nach vorne zu kommen.

Da brachte Lok die ganze Spielkontrolle nichts, wenn der letzte Punch fehlte. Vieles deutete auf ein 0:0 zur Halbzeit hin, da stachen die Hausherren doch noch zu. Nach einem Angriff über rechts ließ Stefan Maderer im Strafraum prallen und Alexander Siebeck vollendete super platziert unten links zum 1:0 (37.).

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Dorian Cevis musste Mitte der ersten Hälfte bereits ausgewechselt werden. Er hatte über Kreislaufbeschwerden geklagt.  © PICTURE POINT / S. Sonntag
Ein gut vorgetragener Angriff der Blau-Gelben reichte aus, um in Führung zu gehen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Lok Leipzig erhöht kurz nach der Pause gegen Hertha II auf 2:0

Lok Leipzigs Stefan Maderer setzte sich stark nach Wiederanpfiff in der Offensive durch und erzielte das 2:0.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Lok legte nach Wiederanpfiff los wie die Feuerwehr, wollte unbedingt auf 2:0 erhöhen, um den Berlinern gar keine Punkthoffnung mehr zu machen.

Und das klappte! Nach einem fantastischen Angriff durch die Mitte lief Stefan Maderer mit Ball auf den gegnerischen Kasten zu und platzierte das Rund sicher flach unten links (51.).

Auch danach ging es beinahe nur in eine Richtung. Die Gastgeber hatten nun Spaß am Spiel, alles sah nun etwas entspannter aus.

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Dass da das 3:0 nicht lang auf sich warten ließ, war keine Überraschung. Vor 4803 Zuschauern (drei davon aus Berlin) führten die Sachsen eine Ecke von rechts aus. Im Gewusel nahm Ayodele Adetula das Leder direkt volley und verwandelte sehenswert zur Vorentscheidung (63.).

Jetzt ging es eigentlich nur noch um die Höhe des Lok-Siegs. Die Fans im Bruno-Plache-Stadion hatten jedenfalls noch nicht genug, hofften auf weitere Tore. Siebeck erfüllte ihnen den Wunsch und erhöhte in der 81. Minute nach einer Ecke auf 4:0.

Danach passierte nicht mehr viel und die Loksche konnte sich nach einer starken zweiten Hälfte als verdienter Sieger feiern lassen.

Spätestens nach dem 2:0 ließ Lok Leipzig nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg nach Hause.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 25 53:19 58
2 Hallescher FC 25 44:23 50
3 FC Carl Zeiss Jena 24 44:24 48
4 FC Rot-Weiß Erfurt 25 47:31 47
5 FSV Zwickau 24 38:29 45
6 VSG Altglienicke 24 33:29 37
7 Chemnitzer FC 25 38:39 34
8 1. FC Magdeburg II 25 39:35 33
9 FSV 63 Luckenwalde 23 27:30 32
10 Hertha BSC II 24 36:45 30
11 ZFC Meuselwitz 23 33:33 29
12 BFC Preussen 21 28:34 29
13 BFC Dynamo 23 28:36 26
14 SV Babelsberg 03 23 34:43 24
15 Greifswalder FC 24 24:35 23
16 BSG Chemie Leipzig 23 21:36 17
17 FC Eilenburg 24 20:43 15
18 Hertha 03 Zehlendorf 21 17:40 10

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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